Full text : Die Entwicklung der Weißgerberei

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während  dasjenige  der  süddeutschen  Staaten  zunimmt,  und  daß  die
außerhalb  der  Grenzen  des  heutigen  Deutschen  Reiches  gelegenen  Gebiete ­
  eine  stärkere  Vertretung  erlangen').
Eine  eingehende,  auf  mehrere  Gewerbe  spezialisierte  Untersuchung
über  die  Herkunft  der  Gesellen  hat  v.  Schanz  für  die  Stadt  Konstanz
angestellt^),  allein,  da  hier  nur  bei  9  Gerbern  die  Herkunft  angegeben
ist,  war  das  Material  nicht  genügend  zur  Konstruktion  eines  einheitlichen ­
  Bildes.  Etwas  umfangreicheres  Material  findet  sich  für  Würzburg ­
  3 )  aus  der  Zeit  1478/79  in  einem  „register  aller  handwercks
knecht  die  Pflicht  gethon".  Das  letzte  Datum  vor  den  Gerbern  haben
die  Bader  mit  der  Jahrzahl  1478.  Die  Namen  sind  die  folgenden:
loeber.
thoman  büchn  von  hamelbg.
kilian  lohelin  von  bambg.
Hanns  wäglin  von  eger
ott  von  kulmbach
fritz  schorn  von  obelffch  bey  bambg.
weyßgerbknecht
jacob  bolderer  von  sant  Wendling
vlrich  beyer  von  eystett
klaus  weyß  von  weyßenbach
Hanns  bernhart  von  bernewt
Hanns  leysen  von  zeile
jacob  epstein  von  meyntz
Hans  elsesser  von  wirtzpg.
herman  rieß  von  graffenlant  kleve
Hans  weyßgerb  von  zweyenbg.
michel  heim  von  straßburg
Hanns  kemmel  von  wirtzburg
Hanns  ratolt  von  wirtzburg
jacob  schweyck  von  wirtzburg
jörg  ratolt  von  wirtzburg
Peter  Hammer  von  bulenling
Pauls  Pfister  von  ravestatt  vnd  saltzburg.
caspar  bemler  von  breyt.
cunders  hamer  von  segnitz
claus  dubernitz  von  coburg
*)  Bücher  1886.  S.  425.
2 )  I.  f.  N.  1877,  Bd.  XXVIII,  S.  312  ff.,  siehe  bes.  S.  340.
h  Würzburg  1472,  S.  335—337.

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