Full text : Die Lokal- und Mittelbanken der Schweiz

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Anleihen  zurück.  Der  heutige  Typus  ist  meist  3,  4  bis  5  Jahre  fest,  oft
zur  Auswahl  des  Geldgebers.
Diese  Obligationengelder  sind  in  ihrer  Bedeutung  für  die  Schweiz
vielfach  zu  eigentlichen  Depositengeldern  geworden,  und  ihnen  gegenüber
sind  die  anderwärts  unter  dem  Namen  Depositen  der  Bank  übergebenen  Gelder
weniger  bedeutend.  Diese  eigentlichen  Depositen,  in  vielen  Bilanzen
mit  den  Kontokorrentkreditoren-Geldern  zusammengezogen,  werden  von
Privaten  und  Firmen  meist  in  grösseren  Beträgen  der  Bank  übergeben.
Ihr  Zinsfuss  ist  nicht  ein  einheitlicher,  er  richtet  sich  nach  dem  Kündigungsmodus ­
  und  der  Höhe  des  Betrages.  In  der  nachfolgenden  Zusammenstellung ­
  sind  einmal  alle  Obligationen  und  Depositengelder,  soweit  die
Banken  sie  also  nicht  unter  Kontokorrent-Kreditoren  verbucht  haben,
zusammengenommen  unter  dem  Titel  „Gesamte  Depositen“,  und  daneben
ist  als  besonderer  Posten  ausgewiesen  der  Betrag  der  durch  die  Bilanzen
deutlich  ausgewiesenen  reinen  Obligationengelder.  Die  Differenz  umfasst
dann  die  „übrigen  Depositen“.  Dabei  ist  allerdings  zu  beachten,  dass  eine
Reihe  von  Instituten,  namentlich  der  französischen  Schweiz,  besondere
Obligationengelder  meist  nicht  ausweisen;  alle  Gelder  mit  Depositencharakter ­
  sind  hier  zusammengefasst  unter  der  Bezeichnung  „Depots
ä  terme  fixe“.  Es  ist  also  wohl  gegenüber  den  tatsächlichen  Verhältnissen
die  ausgewiesene  Summe  der  Obligationen  zu  klein.

Es  betrugen  (in  1000  Franken):

Gesamte
Depositen

Davon
Obligationen

Übrige
Depositen

1906

396,702

283,257

113,445

1907

433,076

313,589

119,487

1908

449,695

325,227

124,468

1909

468,224

326,207

142,017

1910

482,490

326,956

155,534

1911

501,823

334,947

166,876

Die  reinen  Obligationengelder  verteilen  sich  auf  die  vier  Kapitalgruppen
  wie  folgt:
            
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