Full text: Die Lokal- und Mittelbanken der Schweiz

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31. Dezember 1909 
1910 
1911 
196,672 
201,745 
210,185 
Für 1911 ergab sich für die einzelnen Untergruppen folgendes Bild 
(in 1000 Franken): 
Kapital Fr. 
Hypotheken 
Gruppe 1 . . . 
19.257 
„II • • 
. . 500,001—1,000,000 
32,830 
„ HI • ■ 
. . 1,000,001—5,000.000 
82,563 
„ IV . . 
75,535 
Wenn wir also für 1911 auf eine Totalsumme von 210,18 Millionen 
Franken Hypotheken kommen, so erkennen wir, dass die Rolle, die die 
Lokal- und Mittelbanken auf dem schweizerischen Hypothekenmarkt 
spielen, eine höchst bescheidene ist. Weist doch z. B. einzig die Zürcher 
Kantonalbank, allerdings das grösste Hypothekarinstitut, pro 31. De 
zember 1912 allein an Schuldbriefen und Kaufschuldbriefen einen Betrag 
von 303,69 Millionen Franken auf. Die Bedeutung der Gruppe erscheint 
in dieser Beziehung noch geringer, wenn wir zwei Institute, die sich als 
grössere Hypothekenbanken charakterisieren, ausscheiden, nämlich die 
Handwerkerbank Basel mit 64,87 Millionen Franken Hypotheken und 
die Gewerbekasse Baden „ 22,67 ,, „ „ 
(pro 31. Dezember 1911). : 
Dann verbleibt für die übrigen Banken nur noch ein Bestand an Hypo 
theken im Betrage von 122,64 Millionen Franken. 
Für die Banken selber aber spielt das Hypothekargeschäft eine be 
deutsame Rolle, wie die folgende Zusammenstellung der wichtigsten 
Aktiven der Gesamtgruppe pro 1911 ergibt. Es waren angelegt in 
Kontokorrent- und anderen Vorschüssen 652,62 Millionen Franken 
Hypotheken 210,18 ,, ,, 
Wechseln 188,06 „ ,, 
Effekten 105,31 
Auf dem schweizerischen Hypothekenmarkt treten die Lokal- und 
Mittelbanken zurück gegenüber den Kantonalbanken, die zum Grossteil
	        
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