Full text : Frankreichs Bank- und Finanzwirtschaft im Kriege

Verlag  von  Gustav  Fischer  in  Jena

Als  erstes  Ergänzungsheft  zum  „Weltwirtschaftlichen
Archiv“  erschien:
Geld  und  Kredit  im  Kriege.  Von  Dr.  Jf.  Jastrow,  a.  o.  Professor  an  der
Universität  Berlin.  (VI,  97  S.  gr.  8°.)  1915.  Preis:  2  Mark  80  Pf.

Deutschland  und  Frankreich  im  Wandel  der  Jahrhunderte.  Rede,
gehalten  zur  Feier  der  akademischen  Preisverteilung  in  Jena  am  20.  Juni  1914.
Von  Dr.  Alexander  Cartellterl,  o.  ö.  Professor  der  Geschichte,  d.  z.
Prorektor  der  Universität.  1914.  Preis:  1  Mark.
Es  dürfte  heute  nur  wenige  Fragen  geben,  die  mehr  zu  fesseln  vermöchten,
als  die  nach  den  politischen  Beziehungen  zwischen  Deutschland  und  Frankreich.
Wenn  aber  irgendwo,  so  gilt  hier  der  Satz,  daß  jedes  politische  Urteil  auf  geschichtliches ­
  Wissen  sich  »p  gründen  hat.  Da  es  nun  eine  zusammenhängende  quellenmäßige ­
  Geschichte'  (Ter  deutsch-französischen-Beziehungen  von  der  ältesten  Zeit  bis
zur  Gegenwart  heute  ebensowenig  wie  ein  allgemeines  Verzeichnis  der  einschlägigen
Schriften  gibt,  und  da  weiter  die  vorhandenen  bisherigen  kurzen  Übersichten,  abgesehen ­
  von  ihren  nicht  immer  rein  wissenschaftlichen  Absichten,  meist  der  nötigen
Belege  entbehren,  so  wird  der  in  voi  liegender  Rede  an  der  Hand  der  geschichtlichen ­
  Quellen  von  berufener  Seite  gegebene  Überblick,  allseitig  begrüßt  werden.

Frankreichs  politische  Beziehungen  zu  Deutschland  Vom  Frankfurter ­
  Frieden  bis  zum  Ausbruch  des  Weltkrieges.  Vortrag,  gehalten  am
16,  November  1916  in  der  ,Staatswissenschaftlichen  Gesellschaft“  zu  Jena.  Von
Dr.  Alexander  Cartellieri,  o.  ö.  Professor  der  Geschichte  an  der  Universität ­
  Jona.  1  §,1-6.  Preis:  60  Pf.
Englische  Expansion  und  deutsche  Durchdringung  als  Faktoren
im  Welthandel.  Von  Dr.  W.H.  Edwards  Göttingen.  (VI,  89  S.  gr.  8°.)
1916.  Preis:  2  Mark  40  Pf.
Inhalt:  Einleitung.  I.  Teil.  Von  Burleigh  bis  .Chamberlain.  II.  Teil,  Vom
Stahlhof  zum  Stahlwerksverband.  Anhang;  Vergleich  zwischen  Deutschland  und
England.  Die  Grundwerte  der  deutschen  Volkswirtschaft  für  das  Jahr  1913.

Die  Reichseisenbahnfrage.  Von  Dr.  W.  H.  Edwards  in  Göttingen.
Mit  2  Abbildungen  im  Text.  (VII,  178  S.  gr.  8“.)  1916.  Preis.:  5  Mark.
Die  „Reichseisenbahnfra^e“  sucht  den  aktuellen  Gegenstand  zahlreicher  Broschüren ­
  und  Reden  in  streng  wissenschaftlicher  Form  zu  behandeln.  Ohne  Rücksichtnahme ­
  auf  Parteistandpunkte  in  Politik  und  Wirtschaft  werden  die  Fragen
objektiv  zu  beantworten  versucht;  Ist  eine  großzügige  Verkehrsform  in  Deutschland
sachlich  erforderlich  und  wie  wäre  sie  überhaupt  denkbar.  Daran  schließen  sich
noch  einige  Betrachtungen  über  die  etwaigen  handelspolitischen  Folgen  einer  Vereinheitlichung ­
  der  deutschen  Verkehrspolitik.
Die  Schrift  wendet  sich  als  ein  sachliches  Orientierungsmittel  an  Politiker,
Volkswirte  und  Verkehrsbeamte.  Die  statistischen  Angaben  stellen  ein  wertvolles
Material  für  alle  Spezialarbeiter  auf  dem  Gebiete  der  deutschen  Eisenbahnwirtschaft ­
  dar.
Die  Geldverfassung  und  das  Notenbankwesen  der  Vereinigten
Staaten.  Von  Adolf  ■laseiikaiiip.  1907.  Preis;  5  Mark.
Inhalt:  1.  Die  geschichtlichen  und  gesetzlichen  Grundlagen.
1.  Die  Geldverfassung.  2.  Das  Notenbankwesen.  3,  Die  Verwaltung  der  öffentlichen
Gelder.  —  II.  Die  gegenwärtigen  Verhältnisse.  1.  Die  Sicherung  der  Währung.
2.  Die  Regelung  des  Umlaufs,  3.  Die  Stellung  des  Schatzamts.  —  Literaturverzeichnis.
Jahrbücher  für  National  Ökonomie  um!  Stat.,  August  1907:
,  .  .  Das  Buch  Hasenkamps  ist  mit  großer  Sachkenntnis  geschrieben,  es  fußt  auf
gutem  Quellenmaterial,  die  Darstellung  ist  zuverlässig,  und  verständnisvoll  weist  Hasenkamp
auf  viele  sonstige  hier  nicht  weiter  erörterte  Gefahren  hin,  die  sich  mit  dem  Geldwesen  der
Vereinigten  Staaten  verknüpfen  und  die,  wie  die  jüngste  Vergangenheit  lehrt,  auch  für  Deutschland ­
  ein  leider  mehr  theoretisches  Interesse  haben.
            
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