Full text: Hundert Jahre J.P. Bachem, Buchdruckerei, Verlagsbuchhandlung, Zeitungsverlag

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Von Rektor Dr. Jos. Drammer begründet, kam seit dem 
1. Januar 1896 alle zwei Monate das „Correspondenz-Blatt 
für die Präsides der christlichen (später kathol.) Jugend- 
Vereinigungen“ als Organ der kath. Jugendvereinigungen 
Deutschlands heraus. Seit Juli 1896 erschien das Blatt monatlich 
bis 1907 (hg. von Dr. Pasc. Pirnay) im Bachemschen Kommissions 
verlag, bis es 1908 an den Verlag der Druckerei Lehrlingshaus 
in Mainz überging. 
Die schwierige und wichtige Aufgabe der Religionslehrer an 
höheren Lehranstalten zu erleichtern, die Lösung der vielen 
Fragen, die beim Unterricht in der Religionswissenschaft auf 
tauchen, zu fördern und den Erfahrungen der Religionslehrer 
eine Gelegenheit zur Aussprache zu verschaffen, führten die 
Religionslehrer Dr. Franz Becker in Bonn, Prof. Dr. Hoffmann in 
München und Rud. Wildermann in Recklinghausen zur Gründung 
der „Monatsblätter für den katholischen Religions 
unterricht“, die seit dem 1. Januar 1900 erscheinen und sich 
hohen Ansehens erfreuen. Gegenwärtige Herausgeber sind: Kgl. 
Geistl. Rat Prof. Dr. Jakob Hoffmann in München, Prof. Dr. Pet. 
Junglas in Koblenz, Dr. Karl Kästner in Königshütte O.-Schl. 
Des Wiederauflebens der Zeitschrift des Borromäus-Vereins 
(„Borromäus-Blätter“), die auf dem weitverzweigten Gebiet der 
Literatur nach katholischen Grundsätzen wegweisend wirken 
sollte, ist bereits Seite 43 gedacht worden. Sie brachte vor 
allem aufklärende Aufsätze über diejenigen Schriftsteller, deren 
Werke in katholischen Kreisen gelesen zu werden verdienen. 
Die Besprechungen sollten sodann den grundlegenden Stoff liefern 
zu geplanten Musterkatalogen für Volks- und Vereinsbüchereien. 
Heft 12 des 10. Jahrgangs der „Bücherwelt“, wie die Zeitschrift 
seit 1907 heißt, enthält ein Inhaltsverzeichnis der zehn Jahrgänge 
von dem Mitschriftleiter Sekretär Alb. Rumpf. 
In Ausführung des Beschlusses einer Stadtverordneten 
zusammenkunft der Rheinischen Zentrumspartei wurde Ende 
1909 eine Monatsschrift ins Leben gerufen, welche das der 
Zentrumspartei bisher fehlende Zentralorgan für Gemeinde 
angelegenheiten bilden, vor allem den Stadtverordneten, Gemeinde 
vertretern und allen der Zentrumspartei angehörenden Mitgliedern 
gemeindlicher Selbstverwaltungskörper als geistiges Bindeglied 
dienen sollte. Als Herausgeber wurde ein fünfgliedriger Stadt- 
v erordneten-Ausschuß unter dem Vorsitz des Reichstags- und 
100 Jahre J. P. Bachem. 6
	        
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