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die ruhmreiche Geschichte Ihres Hauses bis in alle Zukunft fortzuführen,
zu weiterem Glanze und Gedeihen.
Hr. Redakteur Gerh. Bauhaus (Köln) sprach als Vertreter
des Vereins Kölner Presse:
Lange bevor wir einen Verein Kölner Presse als Berufsvereinigung
der Kölner Redakteure hatten, gehörten Mitglieder Ihrer Redaktion dem
Verband der rheinisch-westfälischen Presse an. Von Redakteuren Ihres
Hauses ist der Gedanke eines Kölner Ortsvereins besonders tatkräftig
verfolgt worden, bis er Wirklichkeit wurde. Gewaltige Aufgaben hatte
unsere Presse im Kriege zu erfüllen. Gewaltiger noch werden ihre Auf
gaben im kommenden Frieden sein. Sie können nur von einer unab
hängigen und zielbewußten Presse erfüllt werden. Wir in der Organi
sation der Redakteure sind an der Arbeit, uns auf die neue Zeit einzu
stellen. Drei Dinge stehen dabei zurzeit bei uns im Vordergrund der
Erörterung. Einmal, daß gesetzlich anerkannt wird, daß die Presse
öffentliche Interessen vertritt. Zweitens, daß die rechtliche Stellung der
Redakteure gesetzlich fest verankert wird. Drittens, daß die soziale
Lage der Redakteure so gestaltet wird, wie sie ihrer Stellung und ihrem
Ansehen in der Oeffentlichkeit entspricht. Daß bei diesen Bestrebungen,
die dem ganzen Zeitungswesen zugute kommen müssen, auch die Herren
Verleger der Kölnischen Volkszeitung stets auf unserer Seite stehen
mögen, das ist neben unserem Glückwunsch der Wunsch des Vereins
Kölner Presse am heutigen Tage.
Hr. Stadt-Dechant Tils, Päpstlicher Geheimkömmerer und
Ehrendomherr, vertrat mit den Herren Definitor Breuer,
Pfarrer Dr. Steinberg, Dr. Stühlen und Beckerden Klerus
der benachbarten Pfarreien:
Er dankte für das wahrhaft großmütige Geschenk, das die Firma den
Armen der drei Pfarren gemacht hat für die Vinzenz- und Elisabethen
vereine. Das ist wahrhaft eine schöne Art, Jubiläum zu feiern. Wir
werden mit den Armen unserer Pfarren beten, daß der Herrgott die
Firma Bachem weitere Jahrhunderte segnen möge. Alle katholischen
Priester, nicht bloß in Köln und der Erzdiözese, sondern weit über Deutsch
land hinaus, nehmen heute herzlichen Anteil an der schönen Feier der
Firma Bachem. Warum? Sie wissen alle, was diese Firma geleistet hat,
und wünschen, daß auch in Zukunft der Herr weiterhin seine schützende
Hand über ihr halte, besonders bei der großen Arbeit nach dem Kriege,
daß sie auch dann wieder ihren Mann stehen möge wie bisher. Und