Julius Bachem, Dr. jur., Das Zentrum, wie es war, ist und bleibt.
Gewidmet den Zentrumsfraktionen des Deutschen Reichstages und der
deutschen Einzellandtage. Geh. M 0.80, gbd. M 1.20,
»Dr. Julius Bachem kann ohne Ruhmredigkeit von sich sagen, daß er mit der Geschieht?
der deutschen Zentrumspartei seit deren Anfängen publizistisch und parlamentarisch eng ver
wachsen gewesen ist. In seiner Eigenschaft ah leitender Politiker der Kölnischen Volkszeitung
seit beinahe 50 Jahren hat er als zunächst Angegriffener alle Veranlassung, seine Meinung frei und
offen auszusprechen. Er tut es mit vornehmer Ruhe und Sachlichkeit, aber gleichzeitig auch mit
überzeugender Kraft. Er beherrscht die Siche, die er vertritt und für die er seit einem Menschen
alter mit nicht hoch genug anzuerkennender Selbstlosigkeit und Opferwilligkeit gestritten hat."
(Essener Volkszeitung.)
Herrn. Cardauns, Prof. Dr., Aus dem Leben eines deutschen
Redakteurs. Geh. m 3.60, gbd. m 4.60.
■ Das hübsche Bich ist in dem Geiste geschrieben, in dem Cardauns die Kölnische Volks-
zeitung geleitet hat: kenntnisreich und gescheit, klar und sachlich und bei Offenheit und Ent
schiedenheit doch ruhig, vornehm und diskret." (Dr. KL Löffler im Literar. Handweiser.)
— Fünfzig Jahre Kölnische Volkszeitung. Mit zwei Einschalt
bildern und acht Abbildungen. M. 1.—.
»Ausgezeichnet geschrieben. Man bleibt gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite, mag
über rein technische, persönliche oder politische Angelegenheiten berichtet werden."
(Die christliche Welt, Marburg.)
Karl Hoeber, Dr., Der Streit um den Zentrumscharakter.
Geh. M. 1.80, gbd. M 2.40.
»Dr. Hoeber legt die Entwicklung der ganzen Streitfrage von ihrem Beginne bis zur neuesten
Zelt dar, legt ihren Zusammenhang klar und zeigt besonders, welche geistige und politische Mo
mente die Verfechter einer konfessionellen Zentrumspartei benützt haben, um ihre persönlichen
Absichten und Ziele zu verwirklichen. So stellt sich die dankenswerte Schrift als wertvolle Mate-
rialien-Sammlung dar für alle diejenigen, welche über den Streit um den Zentrumscharakter und
die damit zusammenhängenden politischen und kulturellen Fragen unterrichten wollen."
(Deutsches Volksblatt.)
— Englands Kriegs- und Blutschuld vor dem Richterstuhi der
Geschichte. Tatsachen und Akten, Geh. M 3.20, gbd. M. 4.—.
»Dieses Werk muß man besitzen zum jetzigen und künftigen Zeugnis der unumstößlichen
Wahrheit gegen die unübersehbaren Machenschaften der Lüge. Die Darstellung ist fesselnd genug,
um weiteste Kreise zu gewinnen. Vor allem zeichnet sie sich aus d irch Sachlichkeit, Gründlich
keit, Klarheit und darum Ueberzeugungskraft, so daß sie auf bestmögliche Förderung seitens der
Presse, der Träger der Geschichtsforschung und unserer äußeren wie inneren Politik Anspruch
erheben darf." (Allgem. Rundschau.)
— Der Papst und die römische Frage. In religiös-kirchlicher, ge
schichtlicher und völkerrechtlicher Beziehung. Geh. M 1.20, gbd. M 1.40.
»Diese Schrift verdient deshalb besondere Beachtung, weil sie die Lösung der römischen
Frage in bestimmten Umrissen erscheinen lä St, in Umrissen, die nicht bloß innerhalb der Grenzen
einer möglichen Verwirklichung stehen, sondern überdies den Ansichten maßgebender Stellen
weit mehr zu entsprechen scheinen als frühere Lösungsvorschläge. In klarer und überzeugender
Darstellung ist diese Schrift geschrieben. Sie ist von hoher Bedeutung für die gegenwärtige Lage
der römischen Frage; sie ist geeignet, sie nach einer neuen Richtung hin in Fluß zu bringen.“
(Kölnische Volkszeitung.)
Eduard Husgen, Dr., Ludwig Windthorst. Sein Leben, sein
Wirken. Neue vermehrte Ausgabe. 7. bis 16. Tsd. Mit 148 Abbil
dungen. Geh. M 4.50, gbd. M 5.—.
»In der Geschichte des deutschen Kulturkampfes nimmt Windthorst unter den großen
Männern, die um ihn und mit ihm waren, den ersten Platz ein. Der Verfasser zeigt uns die
einzelnen Phasen dieses Kampfes auf Leben und Tod und die Haltung und Strategie des Zentrums
führers. Ein großartiges, auch für die Epigonen lehrreiches Bild! Jeder hatholische Politiker
sollte das Buch studieren. Der Bilderschmuck ist reichhaltig und schön, selbst die Karikaturen
muß man loben. Wir wünschen dem prächtig ausgestatteten Buche die weiteste Verbreitung."
(Dr. M. Hiptmair in der Theol.-prakt. Quartalschrift, Linz.)