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Rechnung halten, daB die Küstenschiffahrt für Antwerpen von.
wenig Bedeutung ist. 6 )
Tabelle III. 7 )
H af e n
Durchsdmittüches Tonnen-
maQ der eingelaufenen
Schiffe
1903
1912
Antwerpen ....
1578
1973
Rotterdam ....
1016
1184
Hamburg
653
766
Analyse des Verkehrs,
Gehen wir jetzt zur Analyse der Sonderstatistik Ant-
werpens über und untersuchen wir die SchluBîoîgerungen, die
sich daraus ziehen lassen, Zunâchst wollen wir sie uns in
Hinsicht auf die Staatsangehôrigkcit der Schiffe anschauen.
Die Tabellen IV (Seite 14) und Ÿ {Seite 15) geben eine Über-
sicht darüber.
Für das Jahr 1913 machten die englischen und deutschen
Schiffe demnach bezw, 43 % und 32 %, d. i, zusammen 75 %
vom Gesamtverkehr aus, wohingegen nur 6,5 % davon auf die
belgischc Flagge entfaîlen. Die franzôsische Schiffahrt spielt
eine untergeordnete Roile im Antwerpener Seeverkehr; sie
wird von der hollândischen wie von der norwegischen über-
troffen und von der japanischen nahezu erreicht (1900—1911
selbst überflügelt).
Flier ist die Bemerkung am Platz, daB der tagliche Dienst
Antwerpen—Harwich und zurück die Ziffer der englischen
°) Zu ungunsten Antwerpens wird Folgendes geltend geraacht: Die
Schiffe, inshesondere der deutschen Linien, heifit es, laufen Antwerpen auf
der Ausreise und Rückreise an und erscheinen infolgedessen für eine Rund-
reise zweimal in der Antwerpener Statistik, wâhrend dies in derjenigen
des Heimathaîens nur einmal geschieht. Die Bedeutung dieser Tatsache
ist stark überschâtzt worden. Darüber angestellte Untersuchungen er-
gaben (s, Stubmann in der Marine-Rundschau, 1912, S. 762), daB diese
„ktinstliche" VergrôBerung der Antwerpener Zahlen sich innerhalb eines
Jahres hochstens auf 300 000 t belâuft, eine Somme, die angesichts der
gewaltigen jahrlichen Eingangstonnage von keiner Bedeutung ist,
7 ) H, Schumacher, Antwerpen.