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I. Einleitung.
barkeit mit der päpstlichen in Parallele gestellt. Unsere
socialen Jesuiten haben jedoch mit jenen Sätzen eine Anschauung
nur bestimmt formulirt, die schon längst vorhanden war und
stets geflissentlich gepflegt wurde. Es fehlte der Sache nur
noch der sie bezeichnende Name. Der Personenkultus, welcher
mit Lassalle getrieben wird, datirt von dessen Todestag
(31. August 1864). Wir lesen im „Volksstaat" : (1872, 83)
„Der Ncgierungsagent Herr Dr. v. Schweitzer brauchte den
„ehrlichenNamen Lassalle's um sich im Vertrauen der Arbeiter
„festzusetzen, indem er den Personenkultus auf's äußerste
„begünstigte und aus Lassalle einen unfehlbaren Papst
„machte. Seine Schüler und Nachfolger die Hasselmann-
„Hasenclever thun dasselbe." Es ist somit die Darlegung
und Zusammenstellung des wesentlichen Inhalts der socia
listischen Preste wohl der richtige und zuverlässige Weg, den
Socialismus kennen zu lernen. Wenn auch das Bild, das
wir darnach zeichnen müssen, von den Stimmführern der
Social-Demokratie nicht anerkannt werden wird, so ist das
für uns nur ein neuer Beleg, daß der Socialismus Ursache
hat, seine wahre Gestalt zu verbergen und seine wahren
Ziele zu verleugnen.