THe ^envaltmgder Effekten.
Um ein Vermögen zweckmäßig zu verwalten, bedarf
es großer Sachkenntnis und zahlreicher Hilfsmittel (Nachschlagewerke,
Börsen- und Handelszeitungen, Auslosungslisten
usw.), die der Kapitalist in der Regel nicht besitzt.
Er wird daher, will er sich vor Schaden bewahren,
gut tun, die Verwaltung der Effekten einer
Bank anzuvertrauen, die im wesentlichen folgende Leistungen
vornehmen wird:
1. Abtrennung und Einlösung der Zinsscheine.
Die Banken trennen (detachieren) die Zinsscheine in
der Regel schon mehrere Wochen vor dem Fälligkeitstermine
und kreditieren den Betrag bei Fälligkeit auf
dem Konto des Kunden. Dieser braucht daher nicht
auf die Zinstermine zu achten. Er hebt den Betrag ab,
wenn er ihn benötigt, und nicht wenn er fällig ist. In
der Zwischenzeit verzinst sich das Geld schon wieder.
Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Einlösung
ausländischer Kupons (Valuta-Kupons). Lauten sie
auf Gold, so werden sie zu einem festen, in der Regel
auf dem Effekt angegebenen Kurse umgerechnet, lauten
sie auf Silber oder Papier, so werden sie zum Silber-,
bzw. Notenkurse eingelöst. Bei der Einlösung der Kupons
und Dividendenscheine mehrerer ausländischer Anleihen
und Aktien wird eine Steuer in Abzug gebracht.
2. Besorgung neuer Zins-, bzw. Dividendenscheinbogen.
Jede Schuldverschreibung oder Aktie besteht aus dem
den Kuponbogen einhüllenden „Mantel“ und dem Kupon-
bzw. Dividendenbogen. Ist der letzte Kupon bzw,
Dividendenschein abgetrennt, so wird gegen Aushändigung
des Talons eine neue Serie Kupons, in der Regel
für einen Zeitraum von 10 Jahren, gehefert. Die seit
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