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welclieii (íriiiideii die ^röHsten Aimtren^nn^en í^emaelit
werden sollten, nicht Uber eine gewisse, endliche Men^e
hinaus (fcstei^ert werden kann, weil der Feberdrnss all-
zngross wird, oder weil die mit der Weiterverarbeitnn^
verbundene Anstrengung bis zur Erschöpfung führt.
4) 1 )ie Kurve ON verläuft durchaus konkav, d. h.
jede folgende Tangente ist flacher gestellt, als alle
vorhergehenden. Es wird also die durch ein }[ehr-
quantum erzielte Mehrnützlichkeit immer geringer, je
grösser die Jahresmenge ohnedies schon war, zu
welcher dieses Mehrquantum hinzutritt, während nach
Ueberschreitung der Menge der vollen Befriedigung
die Gesammtnützlichkeit durch jedes weitere Mehr
quantum in immer stärkerem Masse geschmälert wird.
1 )en strengen Nachweis der Allgeineingiltigkeit dieser
Behau])tung wird unsere sj)ätere, genauere Unter
suchung der Kurve ON liefern; hier genügt es, dar
auf hinzuweisen, dass der behauptete, konkave Verlauf
dieser Kurve das allgemeine, ])hysiologisehe Gesetz
zum Ausdruek bringt, dass ein hinzutretender, kleiner
Heiz um so sehwächer wirkt, je mehr gleichartige
Heize demselhen schon vorangegangen sind, und daws
nach l'eberschreitung der Grenze voller Sättigung
jeder weitere, kleine Heiz in stets steigendem Masse
unangenehm empfunden wird.
4. Die abgeleiteten Kurven.
Die beiden Kurven, die wir bisher kennen ge
lernt haben, geben uns noch keinen unmittelbaren Auf-