fullscreen: Die Theorie der Volkswirtschaft

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daß diese einander allmählich abgelöst haben. Daraus darf 
man aber nicht auch auf die allmähliche Umwälzung der 
Rechtsformen schließen. Im Gegenteil. Die Rechtsverhältnisse 
erfahren eine rasche Veränderung. So hat die wirtschaftliche 
Entwicklung die Aufhebung der Leibeigenschaft allmählich vor 
bereitet; diese wurde aber auf einmal abgeschafft. In der Organi 
sation und im System der Wirtschaft treffen wir keine plötzlichen 
Umwälzungen an; wohl aber in den sozialen Verhältnissen. So 
bei der Aufhebung der Leibeigenschaft. Ebenso setzt der Übergang 
des Mehrwertes aus den Händen der herrschenden Klassen in die 
der Gesellschaft zunächst keine Änderung in der Wirtschafts 
organisation voraus. Die Anhäufung des fixen Kapitals führte in 
der heutigen Gesellschaft dahin, daß der Kapitalist zum Rentner 
geworden ist, der an dem Produktionsprozeß gar nicht mehr be 
teiligt ist. Andererseits steigt der geistige Reichtum der Arbeiter, 
der die Änderung in den sozialen Verhältnissen zwischen dem 
Kapitalisten und dem Arbeiter vorbereitet. 
Daraus folgt aber keineswegs, daß diese Änderung nur all 
mählich vor sich gehen kann. Es sind Gründe genug vorhanden, 
die eine scharfe Auseinandersetzung zwischen dem für den Pro 
duktionsprozeß ganz überflüssig gewordenen Rentner und der 
Masse der Lohnarbeiter erwarten lassen.
	        
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