fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Fürsten und Territorien im späteren Mittelalter. 347 
übergegangen, und durch ihr gegenseitiges Ringen wird noch 
die Gegenwart teilweis bezeichnet. 
Indes kehren wir zu der Lage des 14. und 15. Jahr— 
hunderts zurück. Aus ihr war soviel klar, daß in dem all⸗ 
gemeinen, jetzt drohenden Kampfe zwischen Territorien und 
Städten, ja zwischen ihnen und auch noch dem Adel, der 
endliche Sieg der Territorien durch das Dasein zweier Seelen 
in jedem Lande, des Fürsten und der Stände, verzögert werden 
mußte. Und so bietet denn namentlich die zweite Hälfte des 
14. Jahrhunderts noch durchaus das Schauspiel gegenseitigen 
Ringens vornehmlich zwischen Fürsten und Städten, bis sich 
langsam erst seit der Mitte des 15. Jahrhunderts der Sieg 
auf die Seite der Fürsten zu neigen beginnt.
	        
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