Full text : Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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und  die  folgenden  ergänzenden  Bestimmungen  und  Schlufsprotokolle
nebst  Anlagen,  datiert  von  Nenndorf,  16.  August  1839  (vgl.  auch
art.  4  wegen  abermaliger  Änderung  im  Zoll  u.  a.)  und  Karlshafen,
den  20.  Oktober  1842,  sind  durch  die  Additionalakte  Braunschweig
vom  3.  September  1857  aufser  Kraft  gesetzt  worden.  In  dieser
wurden  namentlich  auch  die  §§  10  und  11  der  WeserschifEahrtsakte
betreffend  die  Reiheschiffahrt  anders  gefafst  (art.  XIII  und  XIV).
Weserische  Zölle  in  gesampt  übersteigen  weite,  o.  0.  u.  J.  (16  .  .  .);  Gantz
völlige  Collatio  Dess  weitl.  Appendiois  Oldenb.  Zoll-Rollen  mit  der  Hamelischen
Zoll-Rollen  vnd  der  bremischen  Accise-Rollen,  Bremen  1657;  Richtige  Fürstellung,
Wie  von  einigen  Wahren,  welche  nach  Oldenb.  Angeben,  die  Bremische  Accise
beschweren  sollen,  an  Oldenb.  Seiten,  nicht  weniger,  sondern  vielmehr  praetendiret
  werde,  als  zu  Bremen  rechtmäfsig  hergebracht,  o.  0.  u.  J.  (16  .  .  .);  etc.  .
Landau,  Ein.  üb.  Weserzölle,  Z.  d.  V.  f.  hess,  Gesch.,  I.  Bd.,  1837,  S.  167,  169
druckt  den  schaumburgiscben  Zolltarif  von  1556  bezw.  1636  ab,  dazu  eine
Aufmachung  des  Weserzollertrags  zu  Rinteln  von  1617—1620,  Moderne  Zollerträge ­
  a.  bei  Max  Peters,  D.  Entw,  d.  d.  Reederei,  Jena  1899—1905,  Bd.  II.,
S.  21.  In  den  vierziger  Jahren  des  19.  Jahrhunderts  hat  Hannover  nach  dem
Durchschnitt  der  Jahre  1842  bis  1847  22  499  «ff  Bruttoweserzolleinnahmen  gehabt,
8933  o/f  Administrationskosten  ermäfsigten  den  Nettoüberschufs  auf  13  566  «ff,
die  Baukosten  an  der  hannoverschen  Weser  beliefen  sich  durchschnittlich  auf
27  849  «/  (Die  hannöv.  Zölle  der  Elbe,  Weser  u.  Ems,  Frankfurt  a.  M.  1848,
S.  4),  Preufsen  hatte  7534  «/  Weserzolleinnahmen,  wovon  628  «ff  Hebungskosten
und  Renten  abgingen,  Ausgaben  zur  Erhaltung  der  Schiffbarkeit  seiner  Weserstrecke ­
  von  16  806«/,  Yerwaltungskosten  4610  «/  (C.  A.  v.  Karnptz),  Denksohr,
üb.  d.  Best.,  welche  rücks.  d.  sohiffb.  Flüsse  zu  treffen  sein  werden,  Frankft.  a.  M.
1848,  S.  18.).  Bei  dem  für  den  modernen  preufsischen  Binnenschiffahrtsabgabonplan
  in  Aussicht  genommenen  Einheitssatz  von  0,05  Pfg.  per  tkm.  für  die  Weser
(0,04  Pfg.  für  den  Rhein.  5  Güterklassen  0,1  Pfg,,  0,08,  0,04,  0,02  Pfg.  allgemein.
Der  Rheinmassenverkehr  bringt  den  abweichenden  Durchschnitt)  ist  der  Ertrag
für  den  jetzigen  Oberwesorverkehr  einschliefslich  Fulda  und  Aller  100  000  Mk.
Jährlich,  so  dal's  eine  Dockung  der  derzeit  aufgewandten  Kosten  nicht  eintritt,
für  einen  zu  1920  erwarteten  Verkehr  von  700  Mill.  tkm.  für  die  Oberweser
ohne  Aller  und  Fulda  [1895:  71  Mill.  tkm.,  1905:  176  Mill.  tkm,  (Aller  und
Fulda  1905:  8  Mill.  tkm.)  Steigerung  durchschnittlich  9,5  °/o  des  vorigjährigen
Verkehrs  jährlich:  1920:  687  Mill.  tkm.,  —  Zuwachs  vom  Rhein-Hannover-Kanal]
  350  000  Mk.,  die  den  Weiterausbau  der  Weser  Minden—Bremen  zu
4  Mill.  Mk.,  Talsperrenbeiträge  und  ünterhaltungsaufwand  tragen  sollen,
wogegen  man  Fulda  und  Aller  mit  höheren  Sätzen  belasten  will.  Abgabenhebung ­
  in  den  betreffenden  Ladeplätzen.  (Preufsiscbe  Denkschrift  im  Deutschen
Reichsanzeiger  vom  29.  Nov.  1909,  Nr.  289;  zum  Ertrag  für  den  heutigen
Verkehr  Max  Peters,  Schiffahrtsahgaben,  Schriften  des  Vereins  für  Socialpolitik, ­
  Bd.  CXV,  2.  u.  3.  Teil,  Leipzig  1908,  S.  153,  318,  319.).  Bei  den
Verhandlungen  zwischen  Preufsen  und  Bremen  über  die  von  Bremen  vor  1905
geplante  Kanalisierung  der  Oberweser  für  600  tons-Schiffe  war  eine  Schiffahrtsabgabe ­
  in  3  Tarifklassen  von  0,25,  0,50  und  0,75  Pfennig  für  das  Tonnenkilometer ­
  in  Aussicht  genommen.  Derzeitige  Fuldaabgabe  im  Durchschnitt
            
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