Full text : Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

88  —

in  Burg  [1781  *)  1796  Schiffe  bis  zu  200Last. 2 )  1841,  eine  Werft 3 )];
in  Blumenthal  [1796  Schiffe  bis  zu  200  Last. 2 )  1839  Jacob
Wenke  und  Borchert  Rathjen  zu  Flethe 4 ).  In  Blumenthal,
Rönnebeck,  Rekum  und  Vegesack  sind  1796  zusammen
500  Menschen  beschäftigt,  in  Burg,  St.  Magnus  und  Grohn
zusammen  230. 2 )  Heute  Schiffbauer  A.  Behnken,  Herrn.
Havighorst];
in  Rönnebeck  [1726*)  1796  Schiffe  bis  zu  200  Last. 2 )  1845  zwei
Schiffswerften,  eine  für  Weserfahrzeuge,  eine  Eisengiefserei
und  Maschinenfabrik  unter  dem  Namen  The  Vulcan  Foundry
of  Mr.  Waller  &  Frerichs,  die  fast  nur  Engländer  beschäftigte ­
  5 )  6 ).  Heute  bestehen  hier  die  Flufsschiffwerften
von  H.  Seebeck  und  Fritz  Oltmann 7 ) 8 )];
im  Amt  Berne  [1839  vier  gröfsere  Schiffswerften,  seit  1827  eine
bedeutende  Anzahl  Seeschiffe  gebaut. 4 )  Im  18.  Jahrhundert
wurden  neue  Werften  auch  in  Stedingen  und  Butjadingen
angelegt 1 )];
in  Motzen  [1845,  eine  Schiffswerft,  jedoch  nur  zur  Reparatur  von
Leichtern  und  kleinen  Seeschiffen 5 )];
in  Elsfleth  [1839  (bis  110  Last)  und  1845  in  und  bei  Elsfleth
3 4 )  bezw.  mehrere  Schiffswerften 6 ),  1854 9 )];
‘)  L.  Halenbeck,  Geschickte  der  Stadt  Vegesack,  Vegesack  1893,
S.  145,  150.
а )  Patje,  Abrifs  des  Fabriken-,  Gewerbe-  und  Handlungszustandes  in
den  churbr.-lüneburgischen  Landen,  1796,  S.  459.
8 )  J.  H.  W.  Smidt,  Übersicht  der  bremischen  Seeschiffahrt,  Bremen,  1841.
Die  Werft  in  Burg  ist  um  1780  von  Hauptmann  P.  L.  v.  Bock  v.  Wülfingen
gegründet,  1784  an  Hinrich  Bosse  übergegangen.  Heute  Darapfsägerei.  Fr.
Buchenau,  Die  fr.  Hansestadt  Bremen,  1900,  S,  356;  H.  Hoops,  Gesch.  d.
Gern.  Grambke  und  Büren,  1905,  S.  30,  182  ff.;  L.  Halenbeck,  Fünfzig  Ausflüge ­
  in  die  Umgegend  von  Bremen,  1893,  S.  29.  Eine  Moorschiffswerft  ist
derzeit  noch  in  Schlufsdorf,  H,  Grotheer.
4 )  Fr.  v.  Reden,  Das  Königreich  Hannover,  II.  Abt.,  Hannover  1839,
S.  179,  274.
б )  August  Engel,  Weserbuch,  Hameln  1846,  S.  135,  136.
6 )  J.  G.  Kohl,  (Reise  zur  Wesermündung  im  Herbste  1849),  Skizzen
aus  Natur-  und  Völkerleben,  Dresden  1851,  S.  291,  über  die  dort  gegossenen
Kanonen  für  die  deutsche  Flotte.
7 )  J.  H.  W.  Smidt,  Übersicht  der  bremischen  Seeschiffahrt,  1841.
8 )  Sind  interessante  Beispiele  der  älteren  Kleinwerften,  Abbildungen  bei
Metterhausen.  Ältere  Abbildungen  gibt  es  z.  B.  von  der  Werft  in  Burg.
Eine  kleine  Werft  älteren  Zustandes  liegt  in  der  Bremer  Umgegend  auch  noch
in  Grohn.  M  e  tt  er  h  au  s  en,  S,  105.
9 )  Heinrich  Meidinger,  Die  deutschen  Ströme,  IV.  Abt.,  1854,  S.  44.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.