Full text : Die Arbeiterfrage

So  kann  ich  nicht  den  vier  die  Par  Pfeniege
kan  ich  meine  Famielie  nicht  arnehren  (3.  t.)
[B.  Schles.]
Als  ich  das  Leben  der  Arbeiter  schützen
wollte,  wurde  ich  gemaßregelt,  Jahre  hindurch ­
  ausgesperrt  und  erhielt  später  einen
sehr  geringen  Lohn  und  eine  elende  gesundheitsschädliche ­
  Dachwohnung.  Als  ich  das
Elend  mit  meiner  Familie  nicht  mehr  ertragen ­
  konnte,  und  es  veröffentlichte,  wurde
ich  wieder  6  Monate  ausgesperrt,  nachdem
als  Bergeklauber  eingestellt  (die  gesundheitsschädlichste ­
  Arbeit  beim  Bergbau)  und
nachdem  ich  dies  nicht  aushalten  konnte
mit  meiner  Familie  vollends  auf  die  Straße
geworfen,  die  Abhängigkeit  von  den  Unternehmern ­
  ist  fast  noch  furchtbarer,  wie  der
geringe  Lohn  den  sie  zahlt.  Am  meisten
bedrückt  mich  daß  trotz  meiner  langjährigen
Dienstzeit  ich  mitansehen  muß  wie  meine
Familie  untergehen  muß.  (2.)  [B.  Schles.]
Der  geringe  Lohn  sowohl  als  auch  die  Abhängigkeit ­
  ist  zu  verurteilen.  Konnte  infolgedessen ­
  meinen  Kindern  nichts  weiter  bieten
als  eine  moralische  und  sittliche  Erziehung.
(2.  t.)  [B.  Schles.]
Ich  bin  zufrieden.  Für  die  Kinder  wird  Gott
sorgen.  Wenn  alle  Menschen  werden  so
denken,  dann  ist  das  Paradies  auf  der  Welt.
(4.  t.)  [B.  Schles.]
            
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