Full text: Die Arbeiterfrage

tgmmmwmm 
d) Nicht beantwortet haben diese Fragen: 
Altersklasse 
Löhnklasse 
20 - 30J. 
°/o 
1—3 
O 
1 
O 
ro 
°/o 
O 
lO 
i 
O 
°/o 
Summa 
S 
8 
1 
0 
7» 
20- 30 M. 
7 0 
30-40 M. 
7o 
Summa 
Bergarb. Ruhrgeb. 
71 
8,7 
22 
2,6 
39 
4,8 
132 
7 
0,9 
75 
9,2 
50 
0,6 
132 
Bergarb. Saargeb. 
54 
7,5 
23 
3,2 
8 
1,2 
85 
13 
1,8 
61 
8,4 
11 
1,5 
85 
Bergarb. Schlesien 
16 
2,9 
63 
11,3 
14 
2,5 
93 
60 
10,8 
33 
5,9 
— 
93 
Summa: 
141 
— 
108 
— 
61 
— 
310 
80 
— 
169 
— 
61 
— 
310 
Summarisch : 
; 
Die Abhängigkeit empfanden in erster Linie als 
drückend: 829 
Die Abhängigkeit empfanden nicht in erster 
Linie als drückend 669 
Es verhielten sich gleichgültig: 276 
Nicht beantwortet haben diese Frage: .... 310 
39,3 
2084 = x 00 0/0 
Was drückt Sie mehr, der geringe Lohn oder daß Sie vom 
Arbeitgeber so abhängig sind, so wenig Aussichten haben, im 
Leben weiterzukommen, ihren Kindern gar nichts bieten zu 
können? 
Textilarbeiter. Entlohnungsform: durchweg Akkord. 
Ihr. 
17,— 
NO 
Alles. (4. t.) [T.F.] 
Man muß sich in alles schiken. (4.) [T. F.] 
Mir drückt alles. (3. t.) [T. F.] 
Der geringe Lohn drückt mir mehr, da im 
Haushalte viel fehlt. (4. t.) [T. F.] 
. 
Durchschi] 
Wochen 
verdienst 
M. 
39,- 
Das Abhängigkeitsverhältnis vom Arbeit 
geber ist das schrecklichste. Mit einem 
Schlag kann er seine Arbeiter brotlos 
machen. Die Kinder werden zeitig darüber 
aufgeklärt und zu tüchtigen Klassenkämp 
fern erzogen. Das ist das Beste, was ich 
ihnen bieten kann. (1.) [T. B.] 
16,— 
Diese Frage ist für mich nicht zutreffend. 
Ich glaube, daß wir gar keine Veranlassung 
haben, über dies traurig zu sein, da die ka- 
19,— 
pitalistische Entwicklung ja ihrem Unter 
gang zutreibt. (3. t.) [T. F.] 
ft* 
Der geringe Lohn. (4. t.) [T. F.] 
16,- 
Der geringe Lohn würde mich ja nicht so 
sehr erregen, wenn man sagen könnte, der 
Mensch, für den ich arbeite, ist es wert. (3.) 
[T.F.] 
26,— 
Es liegt in der Konstruktur des heutigen 
klassenstates da'ß die Arbeiterschaft dazu 
verurteilt ist sich mit den Brocken zu be 
gnügen, den uns die herrschende privilgirte 
Klique hinwirft! Es ist begreiflich wer die 
Macht hat wird sie ausnutzen, deshalb stehe 
ich auf den Standpunkt des Klassenkampfes 
die Macht an uns zu reißen. (1.) [T. B.] 
18,- 
Der geringe Lohn und das Ich vom Arbeit 
geber so abhängig bin und Ich meinen Kin 
dern garnichts bieten kann denn man 
möchte sich es am Leibe abdarben wenn 
man den Kindern was anthun will. (3. t.) 
[T.F.] 
141
	        
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