Full text : Die Arbeiterfrage

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30,-33,-





Der  geringe  Lohn  drückt  mich,  für  meine
Persohn  will  ich  nich  weiter,  nur  meine  Kinder ­
  möchte  ich  gerne  weiterbringen.  (3.  t.)
[M.B.]
Ich  habe  mich  mit  den  Verhältnissen  abgefunden, ­
  den  Kindern  keine  gesicherte  Existenz ­
  bieten  zu  können,  ist  hart.  (2.  t.)  [M.B.]
Was  gäbe  es  nicht,  was  den  Arbeiter  drückt,
wenn  er  mit  offenen  Augen  um  sich  blickt.
In  sich  den  Drang  nach  oben  zur  freien  Entfaltung ­
  des  Menschentums  zu  fühlen,  um
sich  die  Arbeit,  die  einen  niederhält.  Dann
noch  den  Kampf  seiner  Überzeugung  gegen
die  eigenen  Familienangehörigen  zu  führen,
ist  hart.  (2.  t.)  [M.  S.]
Der  geringe  Lohn.  (4.  t.)  [M.  S.]
Mich  regt  es  am  meisten  auf,  daß  ich  den
Kulturerrungenschaften  nicht  bis  zur  Höhe
meiner  eigenen  Erkenntnis  folgen  kann.
Stets  an  die  Erwerbsquelle  gebunden,  keinen
Tag  frei  über  sich  verfügen  zu  können,  das
ist  das  Empörende.  (1.)  [M.  B.]
Mich  kränkt  es  am  meisten,  daß  ich  meine
körperliche  und  geistige  Energie  für  den
Arbeitgeber  bereithalten  muß,  der  mir  mit
Hülfe  teuflischer  Mittel  (Geld  und  Gesetz)
alles,  was  die  Natur  in  jeden  Menschen  gelegt, ­
  herausfrißt.  Daher  ist  mir  das  Leben
fast  unerträglich.  (1.)  [M.B.]

.

Durchschr
Wochenverdienst ­


M.

27,-Der

  geringe  Lohn  drückt  mir  mehr  als  das
abhängige  vom  Arbeitgeber.  (4.  t.)  [M.  S.]

27,—

Meine  sparsame  Frau  führt  die  Kasse.  Mir
persönlich  kommt  der  Lohn  in  seiner  Wim
zigkeit  garnicht  so  schrecklich  vor.  Wenn
ich  aber  tagtäglich  meine  Frau  fleißig  arbeiten ­
  sehe  (Heimarbeiterin),  von  früh  bis
spät  an  der  Maschine,  trotz  eifrigster  Arbeit
immer  in  Sorge,  verfluche  ich  meine  Sysi->
phusarbeit.  Mein  Kind,  ein  echtes  Proletarierkind, ­
  acht  Jahre,  weiß  schon,  daß  wir
ihm  beim  besten  Willen  nicht  mehr  bieten
können.  (1.)  [M.  S.]

37,-Alles

  drückt  mir.  (4.  t.)  [M.B.]

26,—

Der  geringe  Lohn  drückt  mich  weniger  als
das  Bewußtsein,  daß  der  Mehrwert  meiner
Arbeit  als  Privateigentum  in  den  Besitz  des
sogenannten  Arbeitgebers  übergeht,  von
dort  aus  in  Form  der  gefühllosen,  kalten
Macht  des  Kapitalismus  niederzwingend
auf  die  alle  Werte  schaffende  arbeitende
Klasse  zurückwirkt.  (1.  t.)  [M.  O.]

36,—

Mit  dem  Lohn  würde  ich  mich  schon  abfinden,
  nur  das  ewige  Bittein  und  Betteln
um  seine  Rechte  ist  mir  verhaßt.  (2.  t.)
[M.  B.]

21,—

Der  geringe  Lohn  nicht  so,  wie  die  abhängigkeit
  vom  Arbeitgeber.  Man  könnte  mit-151

            
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