Full text: Die Arbeiterfrage

152 
Jhr. 
unter weiterkomen, wenn man Übung näh 
men würde in schmarotzendem Bauchrut 
schen. Aber ein ehrlich denkender Arbeiter 
macht so etwas nicht. (3. t.) [M. O.] 
42 i 7 
28,— 
Es drückt mich vor allem, daß ich meinen 
Kindern keine bessere Erziehung ange 
deihen lassen kann. (r. t.) [M. S.] 
43 
42,— 
Ich möchte sagen, daß ich zufrieden bin, 
denn es giebt noch viele Menschen, die mit 
weniger auskommen müssen. (3.) [M. B.] 
44 
27,— 
Es drückt mich das Abhängigkeitsverhältnis 
meines jeweiligen Arbeitsgebers. Ein ge 
ringes Versehen ist oft genug die Veranlas 
sung, sofort brotlos zu werden, denn es 
giebt ja zehn andere für mich und kostet nur 
einen Gang ans Telefon. (2.) [M. S.] 
45 
5 
Die Aussichtslosigkeit, ewig ein Lohnsklave 
zu sein. Mag meinen Kindern garnicht mehr 
in die Augen sehen. (1.) [M. B.] 
46 
3 
34,— 
Heute bin ich über alles hinaus. Ich fresse, 
saufe, schlafe, bin keine grollende Bestie 
mehr. (2.) [M.B.]
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.