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Spinner
Alkohol halte ich für folstendig überflüs
sig, vor sowie nach der Arbeit. Da wir
aber in der Zeit der trinksitten leben und
wo man sich auch nur zusammen findet
mach, wird getrunken so trinke ich Alko
holgetränke wie Bier als das billigere und
am schmakhaftesten unter dem billigen.
Ich finde mein Vergnügen im Umgang mit
Menschen besonders Wissenden oder
Wißbegierige. Ob ich nun in der Familie
Vergnügen finde kommt darauf an wie die
Frau ist. (3.) [T. F.]
30
2
32,—
Weber
In der Familie finde ich kein Vergnügen
aus dem Grunde, weil mann trotz aller In
tensiven Arbeit die Ausgaben welche
dieselbe beansprucht nicht bestreiten
kann, den Alkohol verdamme ich
nicht, doch trinkt man zu viel von den
selben, so wird mann matt für den ersten
Augenblick. Dagegen reizt er die Nerven.
(3-1.) [T.B.]
31
2
22,50
Weber
Ich finde viel Vergnügen in der Familie,
trotzdem der Wirtshausbesuch für so einen
abgerackerten Weber manches Anziehen
des hat. Sonst nach dem Genuß von Al
kohol werde ich in der Arbeitsleistung min
derwertiger. (3.) [T. F.]
31
3
23,—
Zwirner
Mein Vergnügen habe ich hauptsächlig
in der Familie, und auch im Kreise gleich-
gesinnter Freunde. Was den Genuß des
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Alkohols betrifft sage ich frei und offen
daß ich denselben für schädlich halte,
ohne diejenigen zu verachten welche an
derer Meinung sind. (3.) [T. F.]
20,—
Ketten
scherer
Weber
Mein Vergnügen finde ich zuhause, wenn
ich meiner Frau etwas vorlesen kann. Den
Alkoholgenuß halte ich nicht für ent
behrlich, sondern für schädlich. Arbeiter,
welche sich durch Alkohol zur Arbeit
„stärken“ müssen, sind in meinen Augen
erbärmliche Schwächlinge. (1.) [T. F.]
Das ist eine Gewissensfrage, die sehr
schwer zu beantworten ist, weil sie in das
Naturell des Einzelnen eingreift.
Der Sinn für das Familienleben wird durch
den sehr geringen Verdienst, welcher
Kummer und Sorgen mit sich bringt und
wodurch des öfteren Zank mit der Frau
entsteht — wobei die Kinder Zeuge sind
— gestört. Deßhalb wird ab & zu ein Stünd
chen im Wirtshaus für einen festen Cha
rakter & guten Gesellschafter keine Ge
fahr für ihn & seine Familie in sich bürgen
und neu belebend auf seinen Gemüthszu-:
stand wirken. Durch den Genuß von Al-i
kohol während der Arbeitszeit, wird die
Produktivität beeinträchtigt. (1.) [T. F.]
23,—j
Zwirner
In der Familie ist es schön, im Wirtshaus
ist es manchmal noch schöner. Alkohol
kann man bei der Arbeit nicht gebrauchen.
(3-) [T.F.]
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