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paar Glas Bier länger als notwendig sitze,
so ist es bei anregenden Gespräch, unter
gleich gesinnten Freunden. Während
meiner etwa 1 Jahr dauernden Mitglied
schaft beim Arbeiterabstinentenbund war
ich oft sehr niedergeschlagen. Die ganze
Erbärmlichkeit der eigenen Lebenslage, der
Stumpfsinn des großen Teiles der Arbeits-
kollegen lag mir schwer aufs Gemüt. Es
zeigten sich damals zum ersten mal im
meinem Leben die ganzen Verhältnisse in
einer Schärfe & Klarheit, daß ich beinahe
zum Menschenverächter geworden wäre
(2.) [T.B.]
43
—
18,-
Weber
ich Tringe gerne weil ich Kein Kinder habe
kan es mir leisten. (4.) [T. F.]
44
3
21
Stück-
Ich finde mein Vergnügen in der Familie.
färber
Der Genuß von Alkohol schadet einem Ar
beiter nicht, er giebt ihm frischen Mut und
Kraft. (3.) [T.F.]
45
2
32,—
Teppich-
Schnaps trinke ich selten, aber gern, so-
weber
daß es manchmal zuviel wird, aber arbeiten
kann ich dann nicht. (3.) [T. B.]
46
9
30,-
Spinner
In der Familie ist es schön, solange keine
Not vorhanden, andernfalls liebe ich das
Wirtshaus. (3.) [T. B.]
47
1
10,-
Weber
Ich gehe nur dann ins Wirtshaus, wenn
ich dort etwas Vernünftiges zu tun habe:
1
Sitzung, Versammlung, Zahlabend, Un
terricht nehmen oder erteilen. — Den Al-
266
M.
kohol halte ich für entbehrlich; obgleich
ich kein Abstinenzler bin, trinke ich oft
monatelang keinerlei geistige Getränke.
Letztere beeinträchtigen nach meinen Er
fahrungen und Beobachtungen die körper
liche und geistige Leistungsfähigkeit, des
halb trinke ich mit meinen Freunden
immer nur dann einen „vergnügten Schop
pen“, wenn alle ernsthaften Arbeiten er
ledigt sind, (i.) [T. B.]
7
18,—
Weber
Alkoholtrinker weck damit. Ein Arbeiter,
der enträsse führ seine Famielie hat wirt
sich nicht sehr nach den Wirtshaus Senen
Ausgeschlossen Mahl komt es doch vohr
das Man auch mahl Einkneipt. (4.) [T. F.]
3
18,—
Weber
Vergnügen finde ich weder in der Familie
noch im Wirtshaus. Den Alkohol halte
ich für entbeerlich, bei der Arbeit in der
Fabrick ist er höchst schädlich und er
müdet. Aber nach Arbeitsschluß Trinke
ich auch mal mit aber mäßig den es ist
das best Mittel die Grillen zu vertreiben in
Ermangelung andre Mittel. (3. t.) [T. F.]
Weber
Die Familie ist mir alles. Das Wirtshaus
gamichts. Früher habe ich tüchtig Schnaps
getrunken, das Gift wirkte auf meinen
Körper Seele und Geist schädigend ehelich
störend ein. Wer dieses Gift zu sich
nimmt, ist ganz sicher ein unregelmäßiger
Arbeiter, ein Zänker, Störenfried. (2.)
[T.F.]
267