Full text : Die Arbeiterfrage

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Tägliche
Arbeitszeit

Durchschn.
Wochenverdienst ­


Art  der
sschäftigung

Jhr

Std.

M.

cn

26

io 1 /*

24,-Weber



Ich  arbeite,  weil  ich  einfach  muß.  (3.  t.)
[T.B.]

27

10

16,-Wirker



Ich  bin  bei  der  Arbeit  so  vergnügt,  daß  ich
den  ganzen  Tag  singe.  (2.)  [T.  F.]

28

IOV2

20,-Weber



Ich  habe  ein  Interesse  daran  denn  daß  erfordert ­
  schon  Mein  Selbsterhaltungstrieb.
Die  Arbeit  ist  doch  das  waß  den  Menschen
eigentlich  zum  Menschen  macht.  Aber
heute  ist  die  Arbeit  zum  Fluch  der  Menschheit ­
  geworden.  ,{3.)  [T.  F.]

29

10V2

15-Weber



Sie  bringt  mich  zuweilen  fast  in  Verzweiflung, ­
  wenn  z.  B.  die  Kette  nicht  geht,  oder
der  Schuß  oder  gar  der  Stuhl;  Wenn  alles
geht,  sowie  es  soll,  arbeite  ich  gern.  (3.  t.)
[T.F.]

30

10

22,—

Appreteur ­


Es  macht  mich  vergnügen  ich  freue  mich
jedesmal  wen  ich  den  ganzen  Tag  ohne
Fehler  gearbeitet  habe.  (4.)  [T.  F.]

31

10

16,-Weber



Man  krigt  die  Verzweiflung.  Es  wird  dem
Menschen  bei  4  Stühlen  und  dem  miserablen ­
  Material  überhaupt  schon  unwohl,  wenn
mann  die  Arbeit  sieht.  (3.)  [T.  F.]

32
62

10V2

26,—

Weber

Jede  Arbeit,  und  mag  sie  noch  so  gering
sein,  macht  mir  Vergnügen,  wenn  sie  die
Mittel  zur  Exstenz  schafft,  (zi)  [T.B.]  ^

62

Tägliche
Arbeitszeit

Durchschn.
Wochenverdienst ­


std.

M.

Jhr.

M
C
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M

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33

34

35

36

37

10

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10Va

10Va

10

25,-17-





20,—

23,38

Weber

Weber

Weber

Weber

F  ärber

38

10  Vs

16,-Färbe-




Meine  Arbeit  ist  Moneton,  tägliches  einerlei ­
  es  stumpft  den  Geist  den  ganzen  Menschen ­
  ab.  Also  für  einen  gern  denkenden
Menschen  unerträglich  und  bei  zü  langer
Arbeitszeit  liegen  die  Fabrikmauem  wie
eine  schwere  last  auf  sein  Gehirn.  (3.)  [T.
F-]
Wohl  Arbeite  ich  mit  fergnügen,  der  geringe ­
  Lohn,  und  in  Folgedessen  die
Schlechte  Lebenshaltung,  die  Unterernährung, ­
  verdürbt  einem  das  Vergnügen.  (4.  t.)
[T.  F.]

Ich
F.]

hasse  meine  Arbeit  geradezu.  (1.)  [T.

An  der  Arbeit  habe  ich  kein  Interesse,  denn
die  auf  dem  Webstuhl  gefertigte  Ware  ist
roh,  und  wird  erst  nachher  gefärbt  und  appretirt,
  sodaß  ich  gamicht  weiß,  in  welcher
Weise  das  gefertigte  Stück  in  die  Hände
des  Kaufmanns  gelangt.  (1.)  [T.  F.]
Im  Anfang  hatte  ich  wohl  Vergnügen  an
meinem  Beruf,  aber  da  mit  der  Zeit  der  Arbeiter ­
  zur  Maschiene  wird,  kann  er  üuch
nicht  mehr  Interesse  haben  als  eine  Maschiene. ­
  (3.)  [T.  F.]
Interesse  an  meiner  Arbeit  habe  ich  nicht
das  Geringste,  ich  würde,  auch  nur  deswegen ­
  gern  5  Stunden  arbeiten,  weil  das
63
            
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