Full text : Die Arbeiterfrage

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Tägliche
Arbeitszeit

Durchschn.
Wochenverdienst ­


Art  der
;schäftigung

E

Std.

I  M.

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ungefähr  der  auf  den  Einzelnen  entfallende
Teil  der  gesellschaftlich  notwendigen  Arbeit ­
  sein  würde,  wenn  Alle  produktiv  arbeiten. ­
  (3.)  [T.  F.]

39

97a

17,-Weber



Ich  muß  Interesse  haben,  der  Magen  verlangt ­
  es.  (4.)  [T.  F.]

40

12

18,—

Weber

Nein,  weil  mich  das  Muß  dazu  treibt,  weil
ich  über  meine  Kräfte  muß  arbeiten  Und
trotzdem,  kaum  das  nackte  Leben  fristen
kann.  Ich  bin  Mensch  wie  die  Pfaffen
sagen,  Gott  ähnliches  Geschöpf  und  muß
arbeiten  wie  ein  Thier  und  lebe  wie  ein
Tier,  denn  mit  5  gesunden  Sinne  alles  entbehren ­
  heißt  Tierisch  leben.  (1.)  [T.  F.]

41

107a

22,—

Weber

Sie  ist  mir  zur  Gewohnheit  geworden.  (3.  t.)
[T.F.]

42

107a

26,-Weber



Meine  Arbeit  hat  mir  von  der  ersten  Stunde
ab  noch  kein  Vergnügen  bereitet.  Interessant ­
  sind  mir  nur  die  Fälle,  bei  welchen
mir  der  Mechanismus  der  Webstühle  eine
besonders  harte  Nuß  zu  knacken  giebt.  (1.)
[T.  F.]

43

8

18,-Weber



Die  Arbeit  macht  mir  fergniegen,  wenn  es
klabd.  ( 4 .t.)  [T.B.]

44
64

97a

20,—

Weber

An  die  Weberei  habe  ich  die  Interesse  verloren, ­
  weil  ich  mir  nichts  mehr  auf  dem
Leibe  schaffen  kann.  (3.)  [T.  F.]
•  »

Jhr.

Tägliche
Arbeitszeit

Durchschn.
Wochenverdienst ­


Std.

M.

C
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CO

45  IO 1 /*  19,—'Weber

52  IO'/*

18,—  Weber

54

977

55  IOV2

22,-15,—



Tepp.-weber


Weber

Sie  macht  mich  zuweilen  Vergnügen,  auch
habe  ich  Interesse  dran.  (4.  t.)  [T.  F.]
Mir  macht  die  Arbeit  Vergnügen,  wenn  ich
des  Sonnabends  mit  einem  vollen  Portemonnaie ­
  zu  meiner  Familie  heimkehren
kann.  (3.)  [T.F.]
Die  Arbeit  macht  mir  Vergnügen,  Und  freue
ich  mich,  wenn  dieselbe  klar  und  schön
ausfällt.  (2.)  [T.  B.)
Bei  der  jetzigen  bürgerlichen  Gesellschaft
nicht.  (3.)  [T.F.]

57'  972

59

60

107a

20,-Weber



12,—  i  Weber

9  26,—  Weber

Nach  den  heutigen  Staatschium  kann  ich
keine  Intresse  an  derselben  haben.  (3.)
[T.B.]
Teilnahme  an  der  Arbeit  habe  ich  wohl,
und  zwar  aus  zweierlei  Gründen:  Einmal
mein  redlich  Teil  zu  dem,  was  die  Menschheit ­
  braucht,  beizutragen  und  so  mein  Brot
essen  zu  können,  das  andere  Mal  Betätigung
zu  haben,  um  nicht  zUm  Faultier  herabzusinken. ­
  (2.)  [T.  F.]
Nein,  im  Gegenteil,  viel  Kopfzerbrechen
und  Ärger.  Großes  Interesse  muß  ich
haben,  sonst  kann  ich  keinen  fehlerfreien;
Teppich  abliefern  Und  werde  bestraft.  (1.)
[T.B.]

65
            
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