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Schlos
ser
Werkzeug
Schlosser
Metall
arbeiter
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Schlos
ser
Metall
arbeiter
Schlos
ser
Schlei
fer
Eisen
dreher
Es kommt vor, daß ich tagelang nicht aus
der Müdigkeit herauskomme und kommt
wieder vor, daß ich tagelang keinen Tropfen
Schweiß vergieße. (3. t.) [M. S.]
Bei ansträngender Arbeit nach sieben bis
acht Stunden. (4. t.) [M. S.]
Montag und Dienstag tritt eine Ermüdung
eigentlich weniger ein, erst Ende der Woche
mit Regelmäßigkeit. Dann zieht sich ein
eigenartiger Druck von den Schläfen auf
wärts, man wird leicht erregt. (2.) [M.B.]
Die ersten 2 Stunden bin ich immer noch
müde vom Tag zufohr, dann geth es gut
bis Mittag. Nachmittag tritt ermüdung nach
Vessper ein. (3. t.) [M. S.]
Müde bin immer. (4. t.) [M. O.]
Ermüdung spüre ich nicht. (4. t.) [M. O.]
Da ich vor allen Dingen gesund, soliede und
kein Säufer bin, verspüre ich keine Ermü
dung bevor spät nachmittag. (3.) [M. S.]
Habe ich ein und dieselbe Arbeit, so be
schäftige ich mich sofort mit höheren Pro
blemen. Anders ist es, wenn ich fortwährend
andere Arbeit verrichte, so tritt Ermüdung
nach einer sechsstündigen Tätigkeit ein. (1.)
[M.B.]
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Metall
arbeiter
Metall
arbeiter
Scheren
schleifer
Metall
schieifer
Dreher
Nach fünf Stunden läßt die Spannkraft be
deutend nach, aber der Akkordpreis ist fest
gesetzt, er bewährt sich immer als treibende
Kraft. (2.) [M.B.]
Wenn mich meine Arbeit fesselt, mir Freude
macht, spüre ich Ermüdung erst, wenn ich
die Werkstatt verlasse. (2.) [M. O.]
Dadurch, daß man den ganzen Tag in
sitzender Stellung arbeitet, muß man öf
ters aufstehen, um den Rücken grade zu
machen. (4.) [M. S.]
Man wird zum Automaten. Wenn man von
früh 6—12 Uhr gearbeitet „hat man’s satt“
und geht am Nachmittag nur mit einem ge
wissen Ekel an die Arbeit, dasselbe äußert
sich am stärksten an schönen Sommertagen
wenn die Parasiten der Menschlichen Ge
sellschaft sich ins Freie flüchten. (3.) [M. S.]
Jawohl. Durch jahrelange, monoton gewor
dene Arbeiten, stellt sich eine gewisse Ner
venschwäche ein, die in meinem Beruf
durch die, den Körper nur einseitig anspan
nende, Tätigkeit noch vermehrt wird. In
den Nachmittagsstunden läßt die Aufmerk-r
samkeit etwas nach. Die Füße werden vom
fortwährenden Stillstehen matt. (Meistens
Berufskrankheiten, entzündliche Plattfußbe
schwerden, Krampfadern usw.) (1.) [M.B.]
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