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Beschäftigung die Produktion von Eimern, Sieben, Spindeln,
Kämmen ist, ihre Erzeugnisse nach anderen Dörfern ausführen.
Ebenso arbeiten die Spezialisten unter den Schmieden für die
Zwischenhändler, während die gewöhnlichen Schmiede auf Bestellung
arbeiten. Für den Zwischenhändler arbeiten auch die
Kringel- und Pfefferkuchenbäcker, sowie die meisten Schuhmacher,
während nur die, die sich mit Flick- und Reparaturarbeit
beschäftigen, für die unmittelbaren Kunden arbeiten.
•Je größer also die Zahl der Gewerbetreibenden, oder je weiter
die Arbeitsteilung in irgend einer Produktionssphäre fortgeschritten
ist, um so bedeutender ist die Macht des Kapitals über den
Handwerker. Die Arbeitsproduktivität eines Spezialisten ist natürlich
viel bedeutender als die eines gewöhnlichen Schmiedes,
Schneiders usw. Aber eben deshalb ist der lokale Markt für den
Spezialisten zu eng, und er nimmt zur Arbeit für den Zwischenhändler
seine Zuflucht. Die Umwandlung des Handwerks in
das Kustargewerbe, das sich in Abhängigkeit vom Kapital befindet,
hängt, wie diese Enquete beweist, von der Menge der
in einer gewissen Produktionssphäre hergestellten Erzeugnisse
ab. Solange diese Menge noch gering ist und den Bedarf der
Nachbarschaft daran nicht übersteigt, solange also die Handwerkererzeugnisse
die Grenzen der Rayonwirtschaft nicht überschreiten,
bleibt der Handwerker selbständig, arbeitet er für die
unmittelbaren Konsumenten usw. Erst wenn die Produktion infolge
der Zunahme der Handwerkerzahl oder der erhöhten
Arbeitsproduktivität steigt, die durch die Arbeitsteilung, den
technischen Fortschritt hervorgerufen wird, beginnt der Untergang
des Handwerks und dessen Unterjochung durch das Kapital.
Der Kampf gegen die Entwicklung der Produktivkräfte
nahm im Mittelalter die Form der Produktionseinschränkung,
der Bekämpfung der „Störer“ usw. an.
In meiner „Agrarfrage“ kam ich zu einer ähnlichen Schlußfolgerung,
nämlich der, daß der ländliche Kleinbetrieb nur dann
aufrechterhalten werden kann, wenn keine Entwicklung der
Produktivkräfte stattfindet. Wo sich die Produktivkräfte infolge
des technischen Fortschrittes oder der aus den Natur Verhältnissen