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der Arbeiter um die Aufbesserung ihrer Lage einer der wichtigsten
Faktoren, der die Entwicklung der Produktionskräfte des Landes
fördert und den inneren Markt nicht nur für die unmittelbaren
Massenbedarfsartikel, sondern hauptsächlich für die Produktionsund
Verkehrsmittel erweitert.
IL
Die Produktenmasse jeder Gesellschaft wird teils von den
Arbeitern, teils von den Kapitalisten und teils von der weiteren
Produktion konsumiert. Dementsprechend zerfallen die Produktivkräfte
jedes Landes ebenfalls in drei Teile: ein Teil geht
auf die Produktion von Konsumtionsmitteln der Arbeiter, mit
einem anderen werden die Konsumtionsmittel der Unternehmer
hergestellt, und mit dem dritten schließlich — die Arbeitsmittel.
Die Arbeiter erhalten ihren Teil der Konsumtionsmittel in der
Form des Arbeitslohnes. Die Bedingungen, unter denen die Arbeitskraft
auf dem Markte gegen eine entsprechende Menge von
Konsumtionsmitteln ausgetauscht wird, sind von Marx im „Kapital“
so glänzend dargelegt worden, daß wir nicht notwendig
haben, noch weiter darauf einzugehen.
Mit der Entwicklung der Produktivkräfte nimmt die Menge
der erzeugten Produkte rasch zu. Da der Konsum der Arbeiter
weit hinter dieser zurückbleibt, da ferner die Konkurrenz die Kapitalisten
zwingt, ihr Kapital auf Kosten des persönlichen Konsums
zu vergrößern, so wachsen die Produktivkräfte der Gesellschaft
rasch an, auch hebt sich mit der Befestigung der Arbeiterorganisation
die Arbeiterlage.
Ist es aber möglich, daß der Anteil der Arbeiter an dem Gesamtprodukt
des Volkes steigt? Einige verneinen es, indem sie sich
darauf berufen, daß eine Erhöhung des Lohnes zur Verteuerung
der Produkte führt, und daß folglich der Reallohn der Arbeiter
der gleiche bleibt. Dies stimmt aber nicht.
Nehmen wir an, die Arbeiter eines Landes produzieren für
400 Mill. Mark und erhalten dabei 100 Mill. Mark als Lohn, also
ein Viertel des Gesamtproduktes. Steigt der Arbeitslohn auf das
Doppelte, auf 200 Mill. Mark, und gleichzeitig der Wert der Produkte
auf 500 Mill. Mark, so erhalten die Arbeiter immer noch