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vor, wenn wir den Verbrauch von Artikeln verfolgen, die in den
wirtschaftlichen Konsum eingehen, wie Eisen und Stahl. Denn je
wohlhabender die Bauernfamilie, je umfangreicher ihre Wirt
schaft ist, um so größer sind ihre Wirtschafts bedürfnisse,
und um so höher sind die Aufwände für Produktionsmittel. Dieses
„Gesetz“ der Konsumtionsentwicklung ist so allbekannt und steht
so fest, daß wir es für überflüssig halten, hier näher darauf ein
zugehen.
Die Bauernfamilien, die zwei oder drei Pferde haben, gehören
noch keineswegs zu den reichsten. Dennoch ist ihr Verbrauch
von Petroleum viel größer als der der ärmeren Familien. Daraus
geht klar hervor, welche Entwicklungsmöglichkeit sich dem russi
schen Kapitalismus eröffnet, wenn die wirtschaftliche Lage der
Volksmasse gehoben wird. Ebenso leuchtet ohne weiteres ein,
warum die kapitalistische Entwicklung in den Vereinigten Staaten
viel rascher vor sich gegangen ist als in Rußland. In Rußland
steht die Armut der Volksmassen der kapitalistischen Entwicklung
im Wege, während der innere Markt in den Vereinigten Staaten
nicht nur durch die Bevölkerungszunahme, sondern durch das
Steigen des Konsums jedes einzelnen Einwohners ausgedehnt
wurde.
IV.
Die Ausdehnung des inneren Marktes geht, wir wir erwähnt
haben, dadurch vor sich, daß immer neue Wirtschaften in den
Verkehr hineingezogen werden, während seine Vertiefung nur
durch die Hebung der wirtschaftlichen Kaufkraft der Bevölkerung
erfolgen kann, d. h. entweder durch Hebung des allgemeinen
Wohlstandes oder durch Verbilligung der Waren. Da bei der
kapitalistischen Produktionsweise die Volksmasse im allgemeinen
relativ ärmer wird, d. h. ihre Kaufkraft hinter dem Wachs
tum der Kapitalakkumulation zurückbleibt, so kann die Ver
tiefung des Marktes mit der Zunahme des Kapitals nur dann
gleichen Schritt halten, wenn die Erzeugnisse der kapitalistischen
Produktion immer billiger werden. Dies führt aber in den meisten
Fällen ein Sinken der Profitnorm herbei. Deshalb suchen die
Unternehmer auch dort, wo durch entsprechende Verbilligung der