Schlußwort.
Wir haben den wirtschaftlichen Entwicklungsprozeß von der
isolierten bis zur Weltwirtschaft betrachtet. Dieser Prozeß
äußerte sich in der Entwicklung der Produktivkräfte und in der
Ausdehnung ihrer sozialen Organisation. Aus der Beobachtung
der sozialen Entwicklung geht klar hervor, daß der soziale
Reichtum durch die sozialen Produktivkräfte bestimmt wird. Für
den einzelnen kann ein Gegenstand seinen Wert aus verschiedenen
Gründen haben. Untersucht man aber eine
Wirtschaft, so kann man diese individuellen Motive eines einzelnen
Subjekts nicht in Betracht ziehen.
In einer Wüste ist dem Menschen ein bißchen Wasser mehr
wert als alles andere in der Welt. Dies aber vermehrt den nationalen
Reichtum nicht. Deshalb müssen wir auch die sozialen
Erscheinungen Wert, Profit, Grundrente usw. nicht vom subjektiven
Standpunkte der wirtschaftenden Person betrachten. All
diese Kategorien sind vielmehr ein Resultat der Entwicklung der
sozialen Produktivkräfte, und nur das.
Die Produktivkräfte stellen aber, wie wir gesehen haben, die
Menge der lebendigen Arbeitskraft und die Produktionsmittel dar,
die zur weiteren Produktion notwendig sind. Die Produktionsmittel
sind aber ebenfalls Produkte der Arbeit. So bilden
Wert, Profit und Rente vom Standpunkte der politischen
Ökonomie und nicht der Privatwirtschaft gewisse Teile der
gesellschaftlichen Arbeit und können nur als solche begriffen
werden. Es sind eine Menge von verschiedenen Versuchen gemacht
worden, um diese Kategorien zu erklären. Aber alle gehen
mir vom Standpunkte der Privatwirtschaft aus. Allein die
Masslow, Die Theorie d. Volkswirtsch.