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keit leiten läßt. Es genügt, daß das wirtschaftende Subjekt kein
Idiot ist und zweckmäßig zu handeln versteht. Sucht es dann
möglichst an seiner Kraft zu sparen, so muß es unter gegebenen
Bedingungen diese so anwenden, daß es mit dem geringsten Kraft
aufwand den größten Erfolg erzielen kann. Daher wird die
Wirtschaftstätigkeit eines wirtschaftenden Subjekts, unabhängig
davon, ob es ein Egoist oder Altruist ist, durch die äußeren,
ökonomischen Verhältnisse bestimmt. Ein Unternehmer kann
ein sehr guter Mensch sein. Wenn er aber seinen Arbeitern einen
bedeutend höheren Arbeitslohn zahlt als die anderen, so daß sein
Profit dadurch in nicht geringem Maße geschmälert wird, so
wird ein solcher Unternehmer durch die Konkurrenz anderer
aus dem Produktionsprozeß herausgestoßen werden. Deshalb
entsteht auch bei der kapitalistischen Ordnung, unabhängig von
den persönlichen Eigenschaften der Unternehmer und Arbeiter,
ein Kampf zwischen diesen beiden Klassen. Ebenso strebte
in der vorkapitalistischen Epoche der selbständige Produzent,
wiederum unabhängig davon, ob er Egoist oder Altruist war,
danach, seine wirtschaftlichen und persönlichen Bedürfnisse mit
dem geringsten Arbeitsaufwand zu befriedigen. Zu sagen, daß
dieses Bestreben aus dem Egoismus herrührt, ist einfach
lächerlich.