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wobei ein größerer oder kleinerer Teil von diesen Gegenständen
gekauft wird.*) Wir machen diese Bemerkung, weil wir durch
die folgenden Angaben aus den bäuerlichen Budgets unsere Aus
führungen bekräftigen wollen, die sich auf Naturalwirtschaften
beziehen. Auf die Unterschiede in diesen Wirtschaftstypen
kommen wir noch zurück. Jetzt wollen wir bloß den Zusammen
hang zwischen der Produktionsorganisation und dem Verbrauch
beleuchten, einen Zusammenhang, der sowohl in dem einen als
auch in dem anderen Wirtschaftstypus vorhanden ist.
Vergleichen wir einige Bauernwirtschaften, die sich nach dem
Umfang ihres Bodenbesitzes unterscheiden. Dieses Merkmal
kann allerdings nur annähernd den Stand der Produktivkräfte
hervortreten lassen. Dennoch ist nicht zu leugnen, daß der Um
fang des Grundbesitzes einer Wirtschaft im allgemeinen auch die
Größe ihrer Produktivkräfte bestimmt.
Von den Ausgaben kommen auf persönliche und wirtschaft
liche Bedürfnisse in Prozenten der Gesamtausgaben
in Wirtschaften: Persönliche Wirtschafts-
Bedürfnisse Bedürfnisse
% %
ackerlosen 62.80 37.20
mit einem Besitz bis 5 Deßjätinen 60.62 39.38
54.83 45.17
53.32 46.68
52.95 47.65
von 5 bis 15
,, 15 „ 25
über 25
Durchscbnittlich 54.88 45.12
Aus dieser Tabelle tritt der direkte Zusammenhang zwischen
dem Umfang der Wirtschaft und der Verteilung der Produktiv
kräfte deutlich hervor. Je größer eine Wirtschaft ist, je ent
wickelter ihre Produktivkräfte sind, eine umso größere Bedeu
tung erlangen die „wirtschaftlichen Bedürfnisse“, oder einen
umso größeren Teil der Arbeitskraft der Wirtschaft beansprucht
die Produktion von Produktionsmitteln. Die Produktiv-
*) Hier kommt es uns auf den Unterschied zwischen Geld- und
Naturalwirtschaft auf dem Gebiet der Konsumtion an. Der Grund
unterschied zwischen Wirtschaftstypen besteht aber in der Beziehung
zu anderen Wirtschaften.