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die Grenze festgesetzt worden, aber in völliger Unkenntnis
der geographischen Verhältnisse. So hiess es u. a. in
dem Vertrage, die Grenzlinie ziehe sich vom Lake of
the Woods westlich bis zum Mississippi, der aber bekanntlich
direkt südlich, z. T. sogar südöstlich vom Wäldersee
fliesst.
Konferenzen in London 1824 und 1827 zwischen Amerika
und England führten zunächst nur zu dem Beschluss,
ein jeder Teil solle vorläufig im Besitze der Territorien
bleiben, die er gerade besetzt halte.
Die Streitigkeiten mit den Russen wurden 1825 dahin
geregelt, dass Prince-of-Wales-Island als südlichste russische
Besitzung a'ngesehn sein, und von da die Grenze
über den Kamm der Gebirgskette der Küste entlang bis
zum 141. Meridian sich erstrecken und diesem bis zum
Eismeer folgen sollte. Damit waren aber die Differenzen
noch nicht völlig aus der Welt geschafft.
Ein Artikel des Vertrags gestattete den Engländern die
Einfahrt 'durch die Flüsse, die bei ihrer Mündung auch
durch russisches Gebiet fliessen.
Die russische Company beklagte sich über diese Bestimmung
und wünschte eine Aenderung.
Ein russischer Offizier besetzte, ohne die Entscheidung
der Regierung abzuwarten, die Mündung des Stikeenriver
mit zwei armierten Schiffen, baute ein kleines Fort
und hinderte ein Schiff der Company, unter Drohung
der Beschiessung, an der Einfahrt. Es folgten nun Verhandlungen
mit der Regierung, und 1839 einigte man
sich dahin, dass die Hudsonsbay-Company das Land zwischen
Kap Spencer und der südlichen Grenze pachtete
gegen Zahlung einer jährlichen Rente von 2 000 Landotterfellen
an die russische Pelzgesellschaft.
Dies waren während der ersten.Jahre der Blütezeit der
Company die hauptsächlichsten Ereignisse nach aussen