Full text : Zum Kampf um die wirtschaftliche Selbständigkeit des Klein- und Mittelbetriebes

D. Anteil der verschiedenen Maschinenarten am Außenhandel.
Abbildung 8.
Die Maschinen-Ausfuhr der Haupterzeugungsländer
(Deutschland + Großbritannien + Ver. Staaten)
in wichtigen Gruppen
in den‘ Jahren 1909 bis 1913 und 1923 bis 1925,
(Absolute Werte.)*)
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Tafel
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*) Für die Vorkriegszeit tatsächliche Werte, für die Nachkriegszeit mit Hilfe des auf Goldbasis umgerechneten Großhandelsindex
 des britischen Board of Trade auf Vorkriegswerte reduziert.
Für Textilmaschinen ist die Angabe der Vorkriegs-Ausfuhr in den Jahren 1908 bis 1912 nicht möglich, da die Textilmaschinen
 in der Außenhandelsstatistik der Ver. Staaten noch nicht gesondert ausgewiesen wurden.
Auch die Verteilung des Weltaußenhandels in Maschinen auf einige wichtige Maschinengattungen
 (Abbildung 8 und 9) zeigt nochmals den schon mehrfach dargestellten Gegensatz
zwischen Vor- und Nachkriegszeit, wobei jedoch auch hier wieder seit 1924 die Verteilungsverhältnisse
 einer neuen Gleichmäßigkeit zustreben. Zwei Veränderungen fallen besonders
auf, eine vorübergehende und eine dauernde.
Die Textilmaschinen (Abbildung 9) weisen im Jahre 1923 eine unverhältnismäßig starke
Steigerung ihres Anteils auf (welche für 1921/22, wo die Zahlen nicht vollständig vorliegen,
noch sehr viel schärfer zum Ausdruck kommen würde), um sich jedoch von 1924 an wieder
einigermaßen der Entwicklung der übrigen Maschinengattungen anzuschließen. Die auffallende
 Ähnlichkeit der steilsten Spitze auf den Kurvenbildern 3, 6, 7 und 8 ist nicht zufällig.
Es handelt sich hier im wesentlichen um eine außerordentlich starke stoßweise Textilmaschinenausfuhr
 von England vor allem nach Britisch-Indien, aber auch nach Japan und
China.
Die, wie es scheint, dauernde Verschiebung besteht darin, daß der Anteil der Bureaumaschinen
 an der Gesamtausfuhr (Abbildung 9) den aller anderen Gattungen im Verhältnis
zur Vorkriegszeit stark überholt hat, wenn sie auch natürlich absolut hinter der Ausfuhr
der anderen Maschinenarten zurücksteht (Abbildung 8). Jedoch ist hierbei noch zu berücksichtigen,
 daß, worauf die Zahlentafel in Kapitel 11 hindeutet, die Schreibmaschinen, die
den Hauptteil der Bureaumaschinen ausmachen, ihr nominelles Vorkriegspreisniveau behalten
 haben (also in Wirklichkeit um etwa 34% im Preise gesunken sind), während die
Preise der übrigen Maschinenarten sich teils der Goldentwertung angepaßt haben, teils
sogar noch über sie hinausgegangen sind. Es handelt sich bei den Bureaumaschinen

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