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b) China und Japan.
Von den Reichen im fernen Osten ist China vorderhand das
für Deutschland wichtigste. Japan, dessen gesamter Außenhandel
den bremischen an Umfang noch nicht erreicht hat, kommt erst
an zweiter Stelle.
Die Einfuhr Bremens aus China besteht zum größten Teil
aus Rohstoffen (1908 Sesamsamen für 3, Tee für z 1 /^ Bettfedern
und Daunen für 1 1 / 4 , Baumwolle für i 1 / 4 , Schweinsborsten für
x / 2 Millionen Mk.). Der chinesische Handel ist noch gänzlich passiv.
Beim aufgeklärteren, industrietätigeren Japan treten die Fabrikate
in den Vordergrund, besonders Seiden- und Halbseiden- sowie
Galanterie- und Kurzwaren. Die verschiedene Stellung der beiden
Länder in Industrie und Kultur drückt auch dem Ausfuhrhandel
dorthin ein verschiedenes Gepräge auf. Nach China gehen über
wiegend Industrieerzeugnisse (1908 Baumwollwaren im Werte von
13, Wollwaren für 1, Farbstoffe — Indigo — für 3, Farbewaren
für U/4, Eisenwaren für 2, Maschinen für 3 / 4 Millionen Mk.) In
der Ausfuhr nach Japan nehmen umgekehrt Rohstoffe und Halb
fabrikate, die dort weiterverarbeitet werden, einen breiteren Raum
ein (Eisenblech, Draht und Nägel für 5 x / 2 Millionen Mk.); da
neben werden an Fertigfabrikaten vornehmlich Textilwaren (für
5Y2 Millionen Mk.) und Färb waren (für i 3 / 4 Millionen Mk.) aus
geführt. Zahlenmäßig stellt sich die Gliederung nach der in der
bremischen Statistik üblichen Einteilung:
Tabelle XXV.
Warenverkehr Bremens mit China und Japan i. J. 1908.
Verzehrungs-
gegenstände
Rohstoffe und
Halbfabrikate
Manufaktur
waren
And. Industrie
erzeugnisse
Zusammen
dz
1000 jt
dz jioooM
dz \1000M.
dz
1000^
dz jiooo^
Einfuhr von
China
2 7 OOO
3 087
116000
8345
—
280
5 000
547
148000
Japan
I OOO
133
16000
2 82g
I OOO
2 243
9 000
1 942
27000
Ausfuhr nach
China
16 OOO
1180
83000
6 232
29 OOO
14 528
57000
4401
185000
Japan
2 OOO
238
2 21 OOO
9 3G
11 OOO
S 759
I5IOOO
5 653
385000
Von den beiden Ländern zusammen wurden im Jahre 1908 also
Waren im Gewichte von 175000 dz. in Bremen eingeführt, während
mehr als das Dreifache, nämlich 570000 dz., nach dort verfrachtet
wurden. Ein recht ungünstiges Verhältnis; in den nichtdeutschen