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aus diesen Bedingungen ergeben müssen, erfordern keine ausführliche
Prüfung und Erklärung.
So ist die wirtschaftliche Grundlage des internationalen Staates be
schaffen, die der Sozialismus und die Bewegung zu ihm legen werden.
C. STAAT UND FAMILIE IM SOZIALISMUS
I m Schoße dieses Staates werden viele Organisationen privater Natur
gedeihen. Einige, wie die Familie, wird der Staat anerkennen, wäh
rend andere, wie die Kirche 1 , wahrscheinlich reine Privatvereinigungen
bilden werden. Die Möglichkeit der Existenz dieser Privatinstitute im
sozialistischen Staatswesen ist von einigen Sozialisten bezweifelt und
von den gewöhnlichen populären Widersachern des Sozialismus selbst
verständlich verneint worden. Als Einrichtung, die am sichersten ver
schwände, ist die Familie auserkoren worden. Der Staat hätte die
Mütter auszusteuern und hätte eine Findelanstalt für Kinder zu sein,
kurz, der Herd, seine Götter und alles, was dort einen Sammelpunkt
findet, wären Dinge der Vergangenheit.
Für diese Befürchtung sind manche der früheren sozialistischen
Schriftsteller verantwortlich, die in ihrer Begeisterung für die Gemein
schaft und für die persönliche Befreiung von allem, was ihnen mit
kirchlichem oder feudalem Zwang oder Tradition behaftet überliefert
wurde und in ihrer Verachtung für die heuchlerische Moral der bürger
lichen Klassen, die Familie mit der Kirche und die Frauen mit dem
Eigentum zusammenwarfen und dann auf beide die Regeln eines grob
sinnlichen Sozialismus an wandten. Diese Autoren lebten im Anfänge des
19. Jahrhunderts. Sie arbeiteten mit den vorhandenen Kenntnissen
und wirtschaftlichen Theorien und in dem Geiste, der damals das
vorgeschrittene Denken beherrschte. Die analytische Wissenschaft,
die jede Institution auf ihren Ursprung zurückführt und entdeckt, daß
sie irgendeinem sehr niedrigen und manchmal nicht gerade ehren
werten Stamm entsprossen ist, lenkte den Geist dieser kräftigen Denker.
Die Familie wurde auf sehr seltsame Anfänge zurückgeführt, deren
Vorhandensein bei den primitiven Völkerschaften durch Erzählun
gen von Reisenden und Untersuchungen von Forschern wie Morgan
nachgewiesen wurde. Die Idee, daß Promiskuität die ursprüngliche
Bedingung der geschlechtlichen Beziehungen war, wurde von den Sozio
1 Über die Kirche habe ich mich schon im Kap. I. geäußert.