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. Die vorstehend angeführte Einteilung ist leider
n icht mehr allseitig anerkannt, vielmehr finden
® Ic h, besonders im Auslande, seltener in Deutsch
land, noch andere Bezeichnungen im Gebrauch.
00 bezeichnete der Name Schweißeisen früher
n . Ur Schweißschmiedeeisen und ebenso Fluß
bett nur Flußschmiedeeisen, nicht auch die ent
sprechenden Stahlsorten. Schlimmer ist, daß zu-
"[ e ilen alles Flußeisen, also auch Flußschmiede-
®'sen, als Stahl bezeichnet wird, in welchem Falle
-n® Flußschmiedeeisen als weicher von dem Fluß-
5^ a hl als dem harten Stahl unterschieden wird,
.etnentsprechend wird zuweilen alles Schweiß-
?' se n, auch der Schweißstahl, als Eisen schlecht-
*n bezeichnet. Natürlich geht dabei der Be-
s K • ^ er Härtbarkeit, der sonst für die Unter
scheidung von Stahl und Eisen ausschlaggebend
b vollständig verloren. — Das E. des Altertums
Cercles Warcalexikon.
war Schmiedeeisen oder auch Stahl, Gußeisen
dürfte nur in China bekannt gewesen sein, dort
allerdings schon um 700 vor Christi Geburt,
denn eine gegossene eiserne Pagode jener Zeit
ist gut verbürgt. Das E. des Altertums war ein
auch nach unseren heutigen Begriffen gutes und
wurde durch „Renn“-Arbeit in einem einmali
gen, recht einfachen Prozesse direkt aus dem
Erze gewonnen. Die Reduktion der Eisenerze
wurde entweder im Herde vorgenommen, und
hieß dann Luppenfrischerei, oder in Öfen, die
nach den in ihnen enthaltenen Eisenklumpen
(„Stücken" oder „Wolf“ genannt) Stücköfen oder
Wolföfen heißen. — Zur Luppenfrischerei
wurden die von Eisenplatten oder Mauerwerk
umgebenen Herde mit Kohlenklein und leicht
schmelzbaren Erzen ausgekleidet, dann mit glü
henden Kohlen gefüllt und das Erz aufgegeben.
Dem Herde gegenüber wurde ein Gebläse auf
gestellt, das anfangs nur einen schwachen Wind
durch glühende Holzkohlen trieb und dadurch
Kohlenoxyd erzeugte, das reduzierend auf das
Erz einwirkte. Nach und nach wurde der zu ver
arbeitende Rest an Erz und Kohle hinzugegeben,
das Gebläse allmählich verstärkt und die Masse
näher herangerückt, bis sich die „Luppe“ gebil
det hatte, die dann durch Aushämmern am Feuer
ausgeschmiedet wurde. In der Luppenfrischerei
konnten nur sehr eisenreiche, leicht schmelzbare
Erze verwandt werden. Der Stückofen, der
primitive Vorläufer unserer Hochöfen, bestand
aus einem an der oberen Öffnung, der Gicht,
sich etwas verjüngenden Schacht von 2—5 m
Höhe und etwa 0,8—i,s m größter Weite. Der
Prozeß verlief in derselben Weise wie bei der
Luppenfrischerei, nur konnten hier größere Men
gen verarbeitet und dementsprechend Klumpen
von s—8 Zentner Gewicht erhalten werden, wäh
rend man bei der Luppenfrischerei nur ein bis
höchstens drei Zentner erhielt. In früheren Zeiten
ließ man den Ofen nach jeder Schmelze erkalten,
später wurde der Betrieb allmählich immer länger
fortgesetzt und ging hierdurch und durch die
starke Vergrößerung seiner Höhe und seines Um
fanges in den Hochofenprozeß über, bei dem
nun aber wesentlich andere technische und theo
retische Momente mitspielen. — Der Hochofen,
früher meist Hohofen genannt, ist ein dicker
runder Turm von recht verschiedenen Dimen
sionen, z. B. 20 m Höhe und 6 m größter Breite.
Der innere Hohlraum ist etwas unterhalb der
Mitte am weitesten und unten, dicht oberhalb des
Herdes, stark verjüngt. An dieser Stelle findet
der Eintritt des vorgewärmten Gebläsewindes
statt. Der Hochofen wird in Betrieb gesetzt, in
dem man ihn durch ein kleines Feuer allmählich
vorwärmt, dann Koks aufgibt und darüber in
regelmäßigen Lagen Erz, Zuschlag und Brenn
material schichtet. Der Zuschlag ist nach der
Natur des Erzes und der begleitenden Gangarten
verschieden und bezweckt die Bildung einer
Schlacke, die das entstehende Eisen vor Oxyda
tion schützt und gleichzeitig ein Verschlacken
durch Bildung eisenreicher Silikate verhindert.
Besonders geeignet als Schlacke ist ein Kalkton
erdesilikat, zu dessen Bildung man bei über
schüssiger Kieselsäure Kalk, bei überschüssigem
Kalk Ton oder ein anderes kieselsäurereiches
Material hinzufügt. Ist der Ofen gefüllt, so wird
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