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Lehr- vnö Geburtsbrief außweifen, vnöt fein Meister Stück machen,
nachöem es Ihm aufgegeben ober angewiesen wirbt.
4. Daß Mbt alle Quartal! zusammen foöeren laßen.
Es soll -er fUtermann alle vierteill pahres -as stmbt zusammen
foöeren laßen, vnöt von einen JeSen Meister Aeitgel-, alß vier
Schilling in -ie slrmen Süchse, auch -arauf eine stille umbfrage
halten, ob -er eine auf-em an-eren waß zu praetenckiren haben,
vn- welcher alß-an schul-ig befun-en wir-t, soll nach seinen ver
brechen von -em slmbte bestrafet wer-en, vn- also für offener La-e
sich abfin-en, wer stch aber nicht bestrafen laßen will, -erselbe soll
auf -ie Morgen-Sprache, nach befin-ung anberer Gestal-t bestrafet
wer-en.
Z. Der jüngste Meister soll -es MermannsGebott nicht versitzen.
Es soll -er jüngste Meister, wan Ihn -er Mermann zu stch for-ern
läßet, vn-t er wegen Krankheit o-er an-eren i
nicht -avon behin-ert wir-t alsofort erscheine
wißen Glockenschlag, so Ihm von -em Mer N>
-as gantzeMmbt zusammen beschei-en, vnbt r
bepsammen, soll er, so lange es bepeinan-ei
sepn, auch in solcher Zeit nicht weggehen, es
von -em Mermann erlaubet wer-e, wehre e
seiner Geschäfte halber verreisen müße, soll
Mann fürher anmel-en, vn-t so lange einen a>
stä-te vermögen, -er in seinem Nahmen -em B
er aber -awie-er han-eln, vn-t stch nicht gebi
Er ohne eintzige Gnabe -em Bmbte in Sechs,
vn-t -en Brmen in Sechs fchilling verfallen
H. von -enenBmbts Meisteren -aß to-tliche gewehr abzufoöern.
Es soll -er püngste, wan -aß Bmbt bep eknanber, vn-t -ie La-e
eröffnet ist, von -en sembtlichen Meisteren -ie tö-tlichen Gewähr
abfoüern, würbe aber nach gehen-s bep einem o-er -en an-eren
stch noch einig gewähr befinben, -erselbe, bep welchem er gefun-en
wir-t, soll ohn einhige gnabe mit einer Tonne Staber Gier zur
Straafbeleget wer-en,falls aber -er jüngste mitabforberung solcher
gewehr in -er -arzupraekixirlen Zeit stch seumig erweisen würbe,
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