Full text: Festschrift zur Feier des 250jährigen Bestehens der Freien Baugewerks-Innung Bauhütte zu Stade

»//■»// 
I 
I 
i 
Gesellen sein La-engel-t aufgeschoben, ingleichen ihm Kein Kranken 
gel-t noch ToütengelSt, We-er vor Ihme noch seine §rau auß -er 
Laüe abgefolget noch gegeben werben. 
14. wann ein Meister mit E. E. flmbte in Streit gerahten, un- 
stch -em gantzen fimbte opponiren wolte, so soll -enen Gesellen 
so bep Ihm arbeiten, üurch üen Junggesellen, o-er Gesellen Goten 
von -enen Gepfltzen-en Meister un- La-en Gesellen Es angeSeutet 
werSen, von Ihme abzugehen, un- sich bep anüern Meistern E. E. 
fimbts anzugeben, un- bep -en wk-erwärtigen Meister Keinen streich 
mehr zu thun, wiöerigenfalß, un- üa einer solchen nicht pariren 
wolte, soll -er Gesell mit würklicher Strafe, von -enen La-en Ver 
waltern beleget wer-en, un- solche bep vermeiüung üerim 13.Ärticul 
gesetzte Strafe; Es sollen aber -ie Meister gleich -en Gesellen, wann 
Er von -en straffäligen Meister abgehen muß, wie-er in -ie Arbeit 
zu nehmen schul-ig sepn. 
15. So ein Gesell ohne erhebliche un- rechtmäßige Uhrsachen, in 
Meinung unü hofnung mehr Gel-t zu ver-ienen, von seinen Meister 
Zeit währen-er Arbeit gehet, soll er zur Strafe geben -rep Mark 
Lübisch, un- bep keinen an-ern Meister Zeit wehrenüer Arbeit seines 
Meisters, stch kn arbeit begeben, o-er nach -ehm -ie Sache beschaffen 
ist, höher gestrafet zu wer-en. 
1 ö. So ein Gesell o-er LehrFunge, mit Gesellen un- Lehr Fungens, 
-aß hanütwerk betreffen-e unter sich zu thun hat; solches soll von 
-en hrn.Mermann abgethan un- bep geleget wer-en, -erjenige aber 
so -aßflmbt zusammen fo-ert haben will, er sep §remb-er-Meister 
o-er Gesell o-er Einheimischer; so Gal-t er stch -es wegen bepm 
Mermann angegeben, fttso fort -ie gebühr öavor bep -enselben 
baar Erlegen, that er üaßelbe nicht, soll -er Mtermann nicht Gefugt 
sepn, auf bloße Worte eines Imploranten -aß flmbt fo-ern zu 
laßen, -erfelbe gibt Ein Mark Lübfch ficht fchilling, worauf er feine 
Klage anstellen Kan, Es soll aber -erjenige, so alß -em schul-ig 
befun-en wir-t, -em Unschul-igen -ie Unkosten wi-er erstatten, 
würöe er stch -eßen weigern, soll seinem Meister ange-eutet wer-en, 
ihm solches in seinem Wochenlohn zu kürtzen. 
17. Es soll kein Geselle er sep ein §remb-er o-er Einheimischer, er 
habe ein Meister o-er nicht, einige Arbeit ste sep auch so gering oüer 
Klein ste wolle, vor stch selbst I:es sep -en -aß es mit -es Meisters
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.