127
Auf der umstehendenSeitefolgteinlediglichzahlenmäßiger
Rückblick auf die Kursentwicklung der Aktien von wichtigen
amerikanischen Eisenbahnen, namentlich von solchen, deren
Notierungen bei uns durch die regelmäßigen New Yorker
Kabelmeldungen bekannt sind. Hierbei gebe ich einerseits die
Kurse des jeweilig 1. Januar der letzten drei Jahre sowie des
1. Oktober 1903 und anderseits als Ausgangspunkt das
jedesmalige Tiefniveau aus dem Jahre 1896 beziehungs
weise teilweise aus den Jahren 1897—1899. Zugleich sind
die Dividendenraten der letzten drei Jahre eingesetzt.
* sie
❖
Der Verkehr auf den Eisenbahnen selbst entbehrt
namentlich außerhalb des Lokalverkehrs vielfach organischer
Disziplin. Pünktliches Eintreffen von Fernzügen ist im all
gemeinen selten gewährleistet. Verspätungen, die zwischen
einer halben Stunde bis zeitweilig- 15 Stunden und darüber
schwanken, gehören zu regelmäßigen Vorkommnissen; der
Fremde nimmt solche mit tiefem Unbehagen, der Ameri
kaner mit staunenswertem Gleichmut in Kauf. Der Ameri
kaner wird auf die Frage, wie weit ist es bis zu dieser
oder jener Station, nicht nach unserer Gewohnheit ant
worten — so und soviel Zeit; er wird immer nur, an
gesichts möglicher Betriebshindernisse, sagen — so und so
viel Meilen; eine sinngemäße Beobachtung habe ich auch
in den Straßen oder auf sonstigen Spaziergängen gemacht:
Da der Amerikaner, nach der Zeitdauer eines Wegzieles
befragt, nicht weiß, ob der Interpellant langsam oder schnell
marschieren kann, so gibt er nach klassischem Rezept in
vorsichtiger Weise nur die Zahl der Meilen an, die ihm
für einen Ort zum andern merkwürdig geläufig ist. Nie
mals aber wird er z. B. antworten, von der 30. bis zur
60. Straße ist’s eine halbe Stunde!