Full text : Die Paumgartner von Nürnberg und Augsburg

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Grabmal,  ein  Meisterwerk  der  Steinmetzkunst  Wolfgang  Leebs,
noch  zu  sehen  ist 1 ).
Die  Wasserburger  Linie,  die  zusammen  mit  ihren  Kufsteiner
  Vettern  im  Jahre  1491  von  Friedrich  III.  geadelt  wurde,
blühte  bis  ins  19.  Jahrhundert  herein.  Sie  erlangte  im  Jahre
1629  den  Reichsfreiherrnstand,  im  Jahre  1745  die  Gratenwürde 2 ).
Jetzt  ist  das  ganze  Geschlecht  im  Mannesstamme  ausgestorben.
Erwähnt  sei  schliesslich  noch,  dass  der  berühmte  Kanzler
Albrechts  V.,  Augustin  Baumgartner,  der  auf  dem  Konzil  zu
Trient  eine  hervorragende  Rolle  spielte,  nicht  zu  unserer  Familie
gehört.  Er  stammte  aus  München  und  führte  auch  ein  ganz
anderes  Wappen.
1 )  Vgl.  den  oben  (S.  125  Anm.  2)  zitierten  Aufsatz  von  Halm  über
Wolfgang  Leeb.
2 )  Genealogisches  Taschenbuch  der  Gräflichen  Häuser,  Gotha  1889
S.  734-
            
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