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in der Nähe betrachtet sich als Leinwand erweisen,
die in vielen langen Streifen nebeneinander zum
Bleichen an die Sonne gebreitet wird. Das ist das
Gebiet, dessen Bewohner seit alter Zeit zu Hause
spinnen und weben. Sie stellen für den eigenen
Bedarf und zum Verlauf die bekannte dauerhafte
Berner Leinwand her. In frühern Jahrhunderten
war die Leincnweberei in der Ostschweiz
weit verbreitet. Sic schulte die Arbeiter und Unternehmer
für den technischen und kaufmännischen Betrieb
der nachfolgenden Banmwvllfabrikation und
Stickerei. Unter dem Übergewicht der beiden Großindustrien
ist das Leinengewebe verschwunden.
Die Strohflechterei ist hauptsächlich im
aargauischen Freiamt zu Hause; sic wird auch in
den Kantonen Freiburg und Luzern, in geringem
Maß im Tessin betrieben. Sie verarbeitet außer
dem einheimischen Weizen- und Roggenstroh auch
Roßhaar und ostasiatisches Flechtmaterial und erzeugt
Strohbordüren, Strrhstickereien auf Roßhaarunterlage
und Hüte. Die Ausfuhr macht einen
Betrag von 14 Will. Fr. aus (1909) und geht
zum größten Teil nach England. Die Strohflechterci
war früher nur Hausindustrie; seitdem mit Web'
stählen komplizierte Artikel angefertigt werden, ist
sie auch in die Fabriken übergegangen. Als Hausarbeit
ist sie meist Nebenverdienst zur Landwirtschaft
und wird vorzugsweise im Winter ausgeübt.
Im Anschluß an den Maschinenbau müssen die
Herstellung des Roheisens im einzigen Hochofen
der Schweiz, Choindez, und die Gießereien der
v. Roll'schen Eisenwerke erwähnt werden. Unter
den Werkzeugfabriken ist die von Orlikon
am bekanntesten geworden. In Neuhausen bei
Schaffhausen sabriziert die älteste Aluminiumfabrik
Aluminium in so großer Menge,^daß sie nur
von der Produktion der Vereinigten Staaten und
-strohflcchtrrei
Metall
Industrie