Full text: Die Schweiz

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Toiforme» Von der Rhone aus sind die schneebedeckten 
Gipfel des Hochgebirges nicht sichtbar, zumeist auch 
nicht durch die Lücken der Seitentäler. Das Rhone 
tal bildet einen gewaltigen Trog, dessen steile Wände 
den Ausblick absperren. Die Seitentäler mün 
den meist hoch über dem Haupttal aus; die Stufe 
zur Rhone herunter wird von dem Seitenbach in 
einer Schlucht zersägt. Einzelne Felsstufen zer 
legen das Rhonetal selbst in eine Reihe langge 
streckter, flacher Becken. In engem, felsigem Bett 
braust der Talfluß durch die Stufe zum nächst- 
tieferliegenden Becken hinab. Die flachen Talstrek- 
ken durchfließt er auf den eigenen Aufschüttun 
gen, Kies, Sand und Schlamm; er wird hier durch 
die Schuttkegel der Seitenbäche zu gewundenem 
Lauf von der einen Talseite zur anderen gezwun 
gen. Das Bild der aufgeschütteten, breiten Tal 
ebenen im untern Wallis erinnert an die eintöni 
gen Deltalandschaften am obern Ende der Seen. 
In fast endloser Reihe stehen, vom Talwind zer 
zaust, die Pappeln am Fluß; ein grüner Streifen 
von Weiden- und Erlengestrüpp und Schilf säumt 
die Ufer ein; auf lange Strecken ist die Rhone 
kanalisiert, die früher versumpfte Talebene trocken 
gelegt. 
Einfluß auf Wo die Bäche mit starkem Gefälle aus den Sei- 
Beoölkerung tentälern hervorbrechen, hat sich die Industrie bereits 
in zahlreichen Anlagen der Wasserkräfte bemächtigt. 
Die Mündungsstufen der Seitentäler und die Fels- 
riegel des Haupttales waren von jeher ein stark 
fühlbares Verkehrshindernis; sie zerlegen das Wal 
lis in eine Reihe gut abgetrennter Talschaften, 
deren jede ihre Bewohner zu einem besonderen 
Völklein von gleichen Sitten und ähnlichem Er 
werbsleben zusammenschließt. 
.<!lima Der Gebirgskranz der Berner und Walliser Al 
pen ist entscheidend für das Klima des Wallis.
	        
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