188
Glaltal
Nirfzerfeld
Nördli'-K'Z
Glatial
SKtttkwä
4&krttat
inbuftrie die Seidenweberei Eingang gesunden. Hier
liegen die Dörfer Affoltern, Knonau und
Kappel.
Am Nordufer des Zürichsees steigt die Halde zu
dem breiten Rücken des Zürichberges und Pfannen
stiels an. Die Gehängeterrassen sind weithin kennt
lich gemacht durch die Obstbaumwaldungen auf den
flachen Böden und den Rebbergen an den steiler ge
böschten Stufen. Jenseits der beivaldeten Höhen liegt
das Glattast das als ungemein breite, flache Mulde in
nordwestlicher Richtung durch die Mitte des Lan
des zieht. Es wurde in der Eiszeit von einem
Arm des Linthgletschers über die niedrige Boden
schwelle von Rapperswil hinweg überflutet und mit
einer fruchtbareti Grnndmoräncndecke und einem
Reichtum von Schuttwällen ausgestattet. Einzelne
der Endmoränen trugen durch den Aufstau des Was
sers zur Bildung der Seen bei. Der von Riedflächen
umschlossene Pfäffikersee entsendet die Aa zum
größern Greifensee, dessen Abfluß, die Glatt, in
vielfach korrigiertem Lauf durch eine sumpfige Tal
sohle zieht; erst im Unterlauf erlangt der Fluß
in engerem Tal ein verstärktes Gefälle. Oberhalb
der Glattmündung überspannt die Eisenbahnlinie
Zürich-Schaffhausen in mächtiger Brücke die Reb-
halden des alten Rheinstädtchens Eglisau. Die
große Ebene am Nordufer des Rheins, das Rafzer-
fetd mit dem Dorfe Rafz ist reich an Korn- und
Kartoffelfeldern; die Ernte findet auf dem Markt
vvn Zürich guten Absatz. Mittelpunkt des Bauern
landes an der untern Glatt ist B ü l a ch. Am Nord-
fuß der Lägernkette zieht sich das abgelegene Wehn
tal hin, an dessen Ostausgang D i c l s d o r f liegt.
Hier findet der Faltenjura sein Ende im östlichen
Sporn der Lägern, der das weitschauende alte Städt
chen Rege ns b erg trägt. In einem seitlichen
Arm des Glatiales haben die Dörfer Affoltern