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Meinland
Waldtälchen, die einen überraschenden Reichtum von
Kleinformen in das Landschaftsbild hineintragen.
Am! Fuß des Bachtel liegt Wald mit einem Lungensanatorium.
Zwischen den langgestreckten Höhen
windet sich die Töß durch ein enges Tal an den
Dörfern F i s ch e n t a l, B a n m a und T u r b e n -
t a l vorüber. Fischental steht über die Hulftegg
mit dem Toggenburg in Verbindung. Das Tößtal
verrät seine Nachbarschaft zum Toggenburg durch
eine Reihe von Baumwollspinnereien. Seinen Nordausgang
beherrscht die zweite Stadt des Kantons,
Winterthur mit 25 100 Einwohnern. Winterthur
sammelt als belebter Verkehrsmittelpunkt
Straßen und Bahnen aus allen Himmelsrichtungen.
Zwei Weltfirmen begründen seinen Ruf als Industriestadt,
die schweizerische Lokomotivfabrik und eine
Maschinenfabrik, die vorzugsweise Dampfmaschinen,
Wcbstühle und Spinnmaschinen baut. Unter den
Schulanstalten ragt das Technikum hervor.
Zwischen Töß und Rhein steigt nur noch die
einförmige Tafel des Jrchcl, 696 in, über das flachwellige
Hügelland hinaus. Diese ganze Gegend wird
von einer Landwirtschaft treibenden Bevölkerung bewohnt.
Allenthalben liefern die Weinberge noch
gute Ernten, so an den sonnigen Halden von E l g g,
Neftenbach (Kartenbeilage I), Andelfingen
im breiten Thurtal, Stammheim im nordöstlichsten,
rings vom Thurgau umschlossenen Zipfel
des Kantons Zürich, in Marthalen und bei
Rheinau in der großen Flußschlinge unterhcr
des Rheinfalls. Der Reichtum an Weinbergen hat
dieser Landschaft den Namen des Zürcher Weinlandes
eingetragen.