244
der Horizontalkurve begrenzen, die durch die Häirser-
gruppc von Taggenberg geht, und bei einein weitern
Sinken um 10 m müßten, wie der Verlauf der näch
sten Kurve zeigt, die beiden Höhen über die Ein
sattelung Punkt 484 hinweg miteinander in Verbin
dung treten.
Borte» und Die Kurvenkarte gibt eine genaue, geometrische
A°chtei> j) 0r j-t e (( un g hxs Reliefs, die erlaubt, die absolute
und relative Höhe aller Punkte rasch und sicher
zu bestimmen; dagegen fehlt es dem Kartenbild an
der Plastik, und es bedarf einer gewissen Über
legung, um die Bodenformen klar zu erkennen. Um
die plastische Wirkung mit der mathematischen Ge
nauigkeit zu verbinden, versieht man bisweilen die
Kurvenkarte mit einem Reliefton.
Dufour-Kurte 2. Die D u f o u r - K a r t e ist nach ihrem
Schöpfer, General Dufour, benannt, der die Lan
desaufnahme der Schweiz durchführte. Der Maßstab
ist 1 :100 000; 1 cm der Karte bedeutet 1 irrn im
Gelände. Die Karte besteht aus 25 Blättern von
70/48 cm; ihre Gesamtgröße beträgt 3,50 m auf
2,40 m. Sie bildet die Bodenformen durch Schraf-
fen ab.
Schr-ffen Die Darstellung der Bodenformen durch Hori
zontalkurven bildet die Grundlage für die Schraffen-
karte. Zwischen je zwei Kurven werden nebeneinan
der Striche oder Schraffen gezogen; sie folgen der
Richtung des stärksten Gefälles, oder, was gleich
viel besagt, der Richtung des rinnenden Wassers
und treffen die Horizontallinien stets in rechtem
Winkel. Wenn alle Höhenschichten mit solchen
Schrafsenreihen ausgefüllt sind, so werden die Kur
ven, die in diesem Fall nur Hülsslinien waren,
entfernt. Da jede Schraffenschicht den Raum zwi
schen zwei Kurven einnimmt, so kann man nach der
Zahl der Schichten die Höhe der Erhebungen be
urteilen. Je nachdem die Kurven mit größeren