Full text : Die Schweiz

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nannt:  Die  Webstühle,  Spinn-  und  Stickmaschinen
aus  den  oben  genannten  Zürcher  Fabrikorten;  Sie
Lokomotiven  von  Winterthur;  die  Dampfmaschinen
für  Schiffe  von  Zürich,  Winterthur  und  Baden;
die  Dynamos  aus  den  Fabriken  von  Örlikon,  Baden
und  Mönchenstein  bei  Basel;  die  landwirtschaftlichen
Maschinen  aus  Winterthur.  Mehr  als  die  Hälfte
der  Gesamtproduktion  findet  im  eigenen  Lande  Absatz. ­
  Die  Ausfuhr  hat  einen  Wert  von  74  Mill.
Franken  (1909);  sie  geht  in  erster  Linie  nach  den
Ausfuhr  vier  Nachbarländern,  vorab  nach  Deutschland  und
Frankreich.  Dampfmaschinen  und  Dynamos  kragen ­
  den  Ruhm  der  schweizerischen  Technik  bis  in  die
fernsten  Teile  der  Erde.  Die  Schweiz  selbst  har
einen  ungewöhnlich  starken  Bedarf  an  Maschinen.
Zu  dem,  was  von  der  Eigenproduktion  im  Lande
bleibt,  gesellt  sich  eine  Einfuhr  im  Betrage  von
rund  50  Will.  Fr.,  zum  größten  Teil  aus  Deutsch-«insuhr
  land;  an  erster  Stelle  stehen  die  landwirtscbaftlichen
  Maschinen.
6.  Uhrenindustrir.
Entwicklung  Am  Ende  des  16.  Jahrhunderts  fand  die  Uhrenindustrie ­
  in  Genf  durch  französische  Hugenotten
Eingang.  Sie  wurde  vorerst  als  Zweig  der  Gold
schmiedearbeit  betrieben  und  galt  als  vornehme^
nicht  jedermann  zugängliche  Kunst;  noch  im  18.
Jahrhundert  war  sie  durch  strenge  Vorschriften  ge
regelt  und  eingeschränkt.  Da  fertigte  1681  Daniel
Jean  Richard  in  La  Sagne  die  erste  Uhr  in  den
Neuenburger  Bergen  an  und  wurde  der  Begründen
der  jurassischen  Uhrenindustrie.  Eine  Reihe  günstiger ­
  Umstände  kamen  ihr  hier  zu  statten.  Der
magere,  trockene  Kalkboden  der  rauhen  Jurahöhen
brachte  von  jeher  einen  nur  dürftigen  Ertrag.  Die
langen  und  strengen  Winter  verdammten  die  Be-
            
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