Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Vierter Abschnif 
tion vor, sondern schafft sie teilweise erst durch die Zerlegung der 
handwerksmäßigen Tätigkeit. Anderseits erreicht sie diese gesel: 
schaftliche Organisation des Arbeitsprozesses nur durch Fe 
schmieden desselben Arbeiters an dasselbe Detail. 
Da das Teilprodukt jedes Teilarbeiters zugleich nur eine besol’ 
dere Entwicklungsstufe desselben Machwerks ist, liefert ein Arbeiter 
dem andern oder eine Arbeitergruppe der andern ihr Rohmateri# 
Das Arbeitsresultat des einen bildet den Ausgangspunkt für de 
Arbeit des andern. Der eine Arbeiter beschäftigt daher unmittelb? 
den andern. Die notwendige Arbeitszeit zur Erreichung des ve 
zweckten Nutzeffekts in jedem Teilprozeß wird erfahrungsmäßig de 
gestellt und der Gesamtmechanismus der Manufaktur beruht ? i 
der Voraussetzung, daß in gegebener Arbeitszeit ein gegeben” 
Resultat erzielt wird. Nur unter dieser Voraussetzung können dt 
verschiedenen, einander ergänzenden Arbeitsprozesse ununt® 
brochen, gleichzeitig und räumlich nebeneinander fortgehen. ES SE 
klar, daß diese unmittelbare Abhängigkeit der Arbeiten und dab® 
der Arbeiter voneinander jeden einzelnen zwingt, nur die ME 
wendige Zeit zu seiner Funktion zu verwenden, und so eine 8% 
andere Kontinuität, Gleichförmigkeit, Regelmäßigkeit, Ordnunß, 
and namentlich auch Intensität der Arbeit erzeugt wird & 
im unabhängigen Handwerk oder selbst der einfachen KooP 
ration. Daß auf eine Ware nur die zu ihrer Herstellung gef 
schaftlich notwendige Arbeitszeit verwandt wird, erscheint bei 0 
Warenproduktion überhaupt als äußerer Zwang der Konkurr®t; 
weil, oberflächlich ausgedrückt, jeder einzelne Produzent die Win 
zu ihrem Marktpreis verkaufen muß. Lieferung von gegebelı, 
Produktenquantum in gegebener Arbeitszeit wird dagegen in 5 
Manufaktur technisches Gesetz des Produktionsprozesses selbst % 
Verschiedene Operationen bedürfen jedoch umgleicher De 
längen und liefern daher in gleichen Zeiträumen ungleiche Qui 
von Teilprodukten. Soll also derselbe Arbeiter tagaus, tagein $ ge 
nur dieselbe Operation verrichten, so müssen {für verschied” 
Operationen verschiedene Verhältniszahlen von Arbeitern verw* jD 
werden, zum Beispiel 4 Gießer und 2 Abbrecher auf 1 Schleife gt 
einer Letternmanufaktur, wo der Gießer stündlich 2000 Lettern ge 
ler Abbrecher 4000 abbricht und der Schleifer 8000 blank 1® 
nel 
"7 „Je größer die Verschiedenartigkeit der Arbeiter, die in ei 
Manufaktur verwendet werden . .. um so größer ist die Ordnung und Be 
mäßigkeit jeder Arbeit; diese wird notwendigerweise in kürzere! get 
getan werden, die Arbeit muß abnehmen.“ („The Advantages of ibe 
India Trade. London 1720“, p. 68.) je 
28 Indes erreicht der manufakturmäßige Betrieb dies Resultat in Yan 
Zweigen nur unvollkommen, weil er die allgemeinen chemischen und Pag 
kalischen Bedingungen des Produktionsprozesses nicht mit Sicherheit z 
trollieren weiß.
	        
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