Contents : Die Genussscheine nach schweizerischem Recht

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gesunkenen  Ininiobiliarwerthe  in  Wien“,  woselbst  säninitliche,  üsterreicliisclie
  Hypotheken  der  Bank  bis  auf  eine  gelegen  seien,  das
Institut  in  einem  Falle  geiiötbigt  war,  ein  mit  272,914  M.  belielienes
Objekt  der  iimern  Stadt  zu  erwerben,  dessen  Veräusserung  ohne
Schaden  bis  jetzt  nicht  möglich  war.  Bekanntlich  betragen  dort  die
verschiedenen  Steuern  der  Häuser  50  pCt.  vom  Ertragswerthe,  und  cs
ist  eine  gewisse  Wahrscheinlichkeit  dafür  vorhanden,  dass  dieses  Verhältniss
  sich  mit  der  Zeit  eher  noch  verschlechtert,  als  verbessert,  da
die  Schuldenlast  der  Stadt  ziemlich  bedeutend  ist  und  die  Leistungsfähigkeit ­
  der  Einwohnerschaft  im  Laufe  des  jüngsten  Quimiuenniums
stark  Noth  gelitten  hat.  —  Da  der  Faxwerth  der  neu  erworbenen
Hypotheken  15,328,760  M.  beträgt,  so  ergibt  sich  eine  Ueberdeckung
jener  8,031,213  M.  von  90.80  pCt.  lieber  die  Vertheilung  des  älteren
Hypothekenbestandes  über  die  verschiedenen  Bclcihungsgcbictc  enthält ­
  der  Bericht  leider  keinen  Nachweis,  obwohl  dies  den  Interessenten ­
  ohne  Zweifel  wichtiger  gewesen  wäre,  als  der  sehr  detaillirte
  Nachweis  über  den  Tilgungsstand  der  verschiedenen  Pfandbriefkategorien.
  Dagegen  wird  mitgetheilt,  dass  der  Taxationswerth
sämrntlicher  Hypotheken  72,080,477  M.  beträgt,  gleich  einer  Durchsehnittsüberbesscrung
  von  103.54  pCt.
Ausser  dem  vorstehend  erwähnten  Wiener  Objekt  scheinen
keine  Hypotheken  nothlcidend  geworden  zu  sein.  Dagegen  erlitt
die  Bank  einen  Verlust  von  21,114  M.  bei  dem  Konkurs  des  alten,
und  bis  dahin  sehr  geachteten  Nürnberger  Bankhauses  Lödcl  &
Merkel,  welche  abgeschrieben  wurden.  Vom  Bruttogewinn  per
1,928,470  M.  kommen  ausser  84,012  M.  Verwaltungskosten  und
1,523,870  M.  Pfandbriefzinsen  807  M.  für  Amortisation  des  Kursverlustes ­
  auf  4  pCt.  Pfandbriefe  und  20,421  M.  für  Amortisation
eines  solchen  auf  4'/.¿  pCt.  Pfandbriefe  zum  Abzug.  Es  bleibt
dann  noch  ein  ungetilgter  Kursvcrlust  auf  4  pCt.  Pfandbriefe  von
20,875  M.  bestehen.  Wie  bereits  mitgetheilt,  beabsichtigt  die  Bank
in  Zukunft  auch  das  Disagio  der  4*/^  pCt.  Pfandbriefe  zum  Theil
späteren  Jahren  zu  belasten.  Andererseits  sind  im  vergangenen
Jahre  55,058  M.  =  l’/s  pCt.  des  seither  eingezahltcn  Aktienkapitals
an  verdienten  Abschlussprovisionen  nicht  zur  Erhebung  gelangt,
da  aus  Konkurrenzrücksichten  diese  Provision  auf  die  nächsten
1—4  Jahre  gestundet  werden  musste.
Der  Bericht  theilt  auch  noch  Einiges  mit  über  die  vergeblichen
Versuche  einer  Umwandlung  der  über  H.  1000  =  M.  1714.29
            
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