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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

96 
Erstes Buch. Die Begründer. 
des Bankbetriebes und im besonderen der damals berühmtesten Bank, 
der Bank von Amsterdam, gegeben. Auch dort konstatiert er eine 
selbsttätige Anpassung der Notenmenge an die Nachfrage. Denn 
wenn die Banken mehr ausgeben, als der Umlauf verlangt, so steigen 
die Preise. Man kauft im Ausland und bringt den Banken die Noten 
bald zurück, um sie in Gold und Silber, das einzige internationale 
Geld, umzuwechseln. So haben die Banken keinen Vorteil davon, zu 
viel Noten auszugeben, weil sie dann gezwungen sind, eine ent 
sprechend größere Metallreserve zu halten. Zweifellos verstand sich 
in der Wirklichkeit „eben nicht jede Bankgesellschaft immer auf 
ihren eigenen Vorteil, und der Umlauf wurde oft mit Papiergeld über 
füllt 1 )“. Aber das Prinzip wird dadurch nicht berührt. Das stellt 
nach ihm einen weiteren Beweis für das selbsttätige Arbeiten des 
wirtschaftlichen Mechanismus dar. 
Wir haben so die hauptsächlichsten Theorien A. Smith’s durch 
mustert und haben gesehen, wie jede bedeutende Tatsache bei ihm 
den gleichen Gedanken auslöst. Wenn der Platz es erlaubte, könnten 
wir noch weitere Beispiele anführen, aus denen der gleiche Schluß 
sich ergeben würde 2 ). * Der Gedanke der Selbstentstehung der wirt 
schaftlichen Einrichtungen und Funktionen wird von Smith nicht a priori 
wie ein abstrakter, theoretischer Grundsatz, dessen genaueste Beweis 
führung er nachher liefern wird, aufgestellt. Er entwickelt sich nach 
und nach (und dies ist für seine ganze Art und Weise' charakte 
ristisch) in dem Maße, wie er den Bereich der Volkswirtschaft durch 
mißt; er tritt uns sozusagen bei jeder Biegung des Weges entgegen. 
Stets deutet Smith von neuem darauf hin; langsam zwingt sich dem 
Geist des Lesers dieser Gedanke als der natürliche Schluß aus allem, 
was vorhergeht, auf. Die gesammte wirtschaftliche Ordnung erscheint 
ihm zuletzt wie eine organische Schöpfung tausender menschlicher 
Willen, die, unbewußt des zu erreichenden Zieles, alle dem Triebe 
einer gleichen, instinktiven, mächtigen Kraft gehorchen. 
•Was ist nun diese Kraft, die alle wirtschaftlichen Handlungen 
hervorruft, deren Beständigkeit und Gleichheit über alle künstliche 
Hindernisse triumphieren, und die folglich die Einheit des ganzen 
Systems ausmacht ?' 
‘) Völkerreichtum I, S. 176, B. II, Kap. II. 
2 ) Der hohe Wechselkurs zielt zum Beispiel darauf hin, selbsttätig das Gleich 
gewicht im Handel wieder herzustellen (Volk erreich tum II, 8. 4, B. IV, Kap. I). 
An anderer Stelle führt er aus, daß die großen Vorteile, die Europa aus seinen Kolonien 
gezogen habe, nicht zweckbewußt und beabsichtigt waren; das Suchen nach Kolonien, 
ihre Entdeckung, ihre In-Wertsetzung sind ohne jeden vorgefaßten Plan und trotz 
der verderblichen Verordnungen, die die europäischen Eegierungen erließen, geschehen 
(II, S. 99—100, B. IV, Kap. VII, Teil 2).
	        

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Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
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