Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1010911953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-20641
Document type:
Monograph
Author:
Gide, Charles http://d-nb.info/gnd/117543985
Rist, Charles http://d-nb.info/gnd/172332966
Title:
Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
Edition:
Nach der zweiten durchgesehenen und verbesserten Ausgabe, herausgegeben von Franz Oppenheimer
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (XXII, 828 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Die Begründer
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Sachregister

Full text

68 
Erstes Buch. Die Begründer. 
sehr einfache Verrichtungen, oft nur auf ein oder zwei, beschränkt 
wird“. Nämlich: „Ein Mensch, der sein ganzes Leben damit hinbringt, 
ein paar einfache Operationen zu vollziehen, deren Erfolg vielleicht 
immer derselbe oder wenigstens ein ziemlich ähnlicher ist, hat keine 
Gelegenheit, seinen Verstand zu üben oder seine Erfindungskraft an 
zustrengen, um Hilfsmittel gegen Schwierigkeiten aufzusuchen, die 
ihm niemals begegnen. Er verliert also natürlich die Fähigkeit zu 
solchen Übungen und wird am Ende so unwissend und dumm, als es 
nur immer ein menschliches Wesen werden kann 1 ).“ 
Zwischen diesen Ausführungen und den oben ausgeführten Ge 
danken scheint ein Widerspruch zu bestehen. Weiter oben stellt 
Smith die Beschäftigung mit ein und derselben Arbeit als eine Quelle 
der Erfindungen hin; — hier ist sie die Ursache der Verblödung des 
Arbeiters. Der Widerspruch ist mehr scheinbar als wirklich, denn 
dieselbe Beschäftigung, die die Einbildung zuerst anspornen mag, 
kann später durch ihre Eintönigkeit eine Erschlaffung der Intelligenz 
nach sich ziehen. Auf jeden Fall ist der Schluß, den A. Smith aus 
seiner Bemerkung zieht, sehr interessant. Um den Nachteilen dieses 
Übermaßes von Spezialisierung zu begegnen, legt er besonderen Wert 
auf die Notwendigkeit, den Elementarunterricht (der in Lesen, Schreiben 
und Rechnen besteht) 2 ) dem Volke durch die Errichtung von teil 
weise auf Staatskosten unterhaltenen Elementarschulen zu erleichtern 
und „sogar aufzuzwingen“. Man bemerke hier diesen Verstoß gegen 
sein eigenes Prinzip der Nichteinmischung des Staates! Wir werden 
weiterhin sehen, daß er nicht der einzige geblieben ist. 
Um seine Ausführungen betreffs der Arbeitsteilung zu vervoll 
ständigen, bezeichnet Smith endlich die Grenzen, an denen sie Halt 
machen muß. Er erwähnt zwei; Erstens die Ausdehnung des Marktes: 
„Wenn der Markt sehr beschränkt ist, so kann niemand sich ermutigt 
finden, sich einer einzigen Beschäftigung ganz hinzugeben, weil es 
an der Möglichkeit fehlt, jenen ganzen Produktenüberschuß seiner 
Arbeit, der weit über seinen eigenen Verbrauch hinausgeht, für solche 
Produkte der Arbeit anderer, die er gerade braucht, auszutauschen 3 ).“ 
Deshalb begünstigt der Handel mit den Kolonien und mit dem Aus 
lande, der den Markt der Nationalindustrie vergrößert, die Arbeits 
teilung und vermehrt den Reichtum. — Der andere Umstand, der 
nach Smith die Arbeitsteilung begrenzt, ist die vorherige Kapital- 
') Ebenda II, S. 215, B. V, Kap. I, Teil 3, § 2. 
2 ) „Mit einem sehr geringen Aufwands kann der Staat beinahe dieser ganzen 
groben Yolksklasse die Erlernung dieser wesentlichsten Unterriohtsgegenstände er 
leichtern, kann sie dazu ermuntern und kann sie ihr sogar zur unerläßlichen Be 
dingung machen“ (Lesen, Schreiben und Rechnen), II, 8. 217, B. V, Kap. I, Teil 3, § 2. 
s ) I, S. 10, B. I, Kap. III.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.