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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

64 
Die einzelnen Kampfmittel. 
Trade mit, daß Lizenzen auf Ausnutzung von Patenten erteilt werden 
würden, wenn irn Lande keine Fabrikation bestünde, wenn sie für Rech 
nung feindlicher Ausländer geschähe, wenn an der Fortsetzung gezweifelt 
werden könne oder das Landesinteresse eine weitere Fabrikation erfordere. 
Die Dauer der Lizenz wurde nicht auf die Kriegszeit beschränkt, sondern 
galt in der Regel bis zum Ablauf des Patentes, um die Fabrikanten 
zu ermutigen, die notwendigen Einrichtungen zu treffen. Die Benutzung 
von Handelsmarken sollte gestattet sein, wenn sie einen patentierten 
Gegenstand kennzeichneten, für den eine Herstellungslizenz erteilt worden 
war, oder wenn sie die einzige praktisch brauchbare Bezeichnung eines 
nach einem bekannten Verfahren oder erloschenen Patente hergestellten 
Gegenstandes waren. • 
Hinsichtlich des literarischen Eigentums hat das englische Gesetz 
vom 10. August 1916 das Urheberrecht an Werken feindlicheir Autoren 
dem Verwahrer feindlichen Vermögens zur Verfügung übertragen, um auf 
diese Weise neue feindliche Werke in Übersetzungen allgemein zugänglich 
zu machen. Derart wurden Naumanns „Mitteleuropa“ und Bülows 
„Deutsche Politik“ übersetzt. 
Nach dem Gesetze Frankreichs vom 27. Mai 1915 war im Interesse 
der nationalen Verteidigung die Ausübung jeder patentierten Erfindung, 
sowie der Gebrauch jeder Fabrikmarke durch deutsche und österreichische 
und ungarische Untertanen oder Staatsangehörige (sujets ou ressortis- 
sants) nach Eintritt des Kriegszustandes untersagt worden. 
Wenn eine der genannten Erfindungen von öffentlichem 
Interesse war oder als der nationalen Verteidigung 
nützlich erkannt wurde, konnte ihre Ausübung entweder im 
Ganzen oder zu einem Teile oder für eine bestimmte Dauer, sei es dem 
Staate Vorbehalten, sei es einer oder mehreren Personen französischer 
Nationalität oder französischen Schutzbefohlenen oder Angehörigen ver 
bündeter oder neutraler Staaten eingeräumt werden, sofern sie dartaten, 
daß sie sich dieser Ausübung zu widmen in der Lage sind. 
Patentübertragungen und Lizenzeinräumungen, 
sowie Übertragungen von Fabrikmarken von deutschen 
und österreichisch-ungarischen Untertanen oder Staatsangehörigen waren 
nur gültig, wenn sie eine gewisse Zeit vor dem Eintritt des Kriegs 
zustandes stattfanden und tatsächlich vollzogen wurden. 
Im Gegensätze zum englischen Recht fand in Frankreich somit zu 
nächst nur eine Untersagung der Ausübung von Patenten und Handels 
marken statt. Diese Untersagung der Ausübung traf allerdings alle 
Patente und Handelsmarken mit dem Eintritte des Kriegszustandes 
automatisch und bedurfte keines Antrages hinsichtlich des ein-' 
zelnen Patentes oder der einzelnen Handelsmarke. 
Erst mit dem Gesetze vom 12. April 1916 wurden der Kriegs- und
	        

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Grundzüge Des Positiven Völkerrechts. Ludwig Röhrscheid Verlag, 1921.
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